Notstand


Guatemala

Schweres Erdbeben fordert mindestens 52 Tote

(Venezuela, 09. November 2012, telesurpulsar-poonal).- Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 auf der nach oben offenen Richterskala hat mindestens 52 Menschenleben gefordert. Am 7. November hatte in Guatemala um 10:35 Uhr Ortszeit mehr als 30 Sekunden lang die Erde gebebt. Laut Behördenangeben werden noch immer 22 Personen vermisst, mehr als 150 Personen seien verletzt worden. Es handelt sich um das stärkste Erdbeben seit 36 Jahren. […]


Überschwemmungen 2011 /radio.maiz.blogspot.com
El Salvador
Fokus: Menschenrechte 2011

Miradas – Regen, Armut und Hoffnung

von Carlos Ayala Ramírez* (Quito, 25. Oktober 2011, alai/poonal).- Im Zusammenhang mit dem landesweiten Notstand aufgrund der schweren und andauernden Regenfälle in El Salvador forderte Weihbischof Gregorio Rosa Chávez dazu auf, das Land aus drei verschiedenen Perspektiven zu betrachten: Zum einen solle ein Blick auf die Realität der unmenschlichen Armut geworfen werden, zum zweiten müsse man einen Blick auf die Antwort werfen, die das Land auf den Notstand gibt, und zum Dritten empfahl er einen Blick auf die dreifache Verwundbarkeit, welche die Gesellschaft El Salvadors kennzeichnet, wirtschaftlich, sozial und ökologisch. […]


alt
Lateinamerika

Klimaphänomen “La Niña” weitet sich aus

(Lima, 21. Januar 2011, noticias aliadas).- Die von „La Niña“ verursachten intensiven Regenfälle hinterließen in den letzten Wochen Hunderte Tote und großflächige Verwüstungen. Mehr als 600 Tote und Tausende von Geschädigten sind das Ergebnis der Regengüsse im Osten des Bundesstaates Rio de Janeiro während der ersten Januarhälfte. Daraufhin wurde in den Landkreisen Nueva Friburgo, Teresópolis, Petrópolis, Bom Jardim, São José do Vale do Rio Preto, Sumidouro und Areal der „öffentliche Notstand“ ausgerufen. […]


Uruguay

Überschwemmungen: Provinz Paysandú ruft den Notstand aus

(Buenos Aires, 03. Dezember 2009, púlsar).- Julio Pintos, Regierungsoberhaupt der uruguayischen Provinz Paysandú im Nordwesten des Landes, hat wegen schwerer Überschwemmungen am 2. Dezember den Notstand ausgerufen. Bis Samstagabend mussten in der Provinz, die an Argentinien grenzt, 4.355 Personen evakuiert werden. Insgesamt hätten in Uruguay 8.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, so Pintos. […]


Suche nach Opfern nach dem Sturm in El Salvador / Comando del Salvamento El Salvador, flickr
El Salvador

Tropensturm „Ida“ verursacht nationalen Notstand

von Carmen Esquivel Sarría(Havanna, 09. November 2009, prensa latina).- Präsident Mauricio Funes rief am Sonntagabend, den 8.November 2009 den nationalen Notstand aus. Am selben Wochenende war der Tropensturm „Ida“ über das Land gezogen. 152 Menschen starben bisher durch den Tropensturm. 60 Personen werden vermisst, über 12.000 Menschen sind von den Folgen des Tropensturms betroffen. Die intensiven Niederschläge von bis zu 255 Millimetern in 24 Stunden verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche. Durch die Wasser- und Erdmassen wurden Häuser verschüttet, Brücken weggerissen und Tausende Personen von der Außenwelt abgeschnitten. San Salvador, San Vicente, La Libertad, La Paz und Cuscatlán zählen zu den am härtesten betroffenen Provinzen des Landes. […]


Guatemala

Regierung ruft Notstand aus

(Guatemala-Stadt, 10. September 2009, cerigua).- Am 9. September erklärte Präsident Álvaro Colom den Notstand für das ganze Land. Diese Maßnahme soll helfen, die Unterernährung in den ausgetrockneten Gebieten im Nordosten und Westen des Landes einzudämmen. […]


Südamerika

Das Dengue-Fieber droht sich auszuweiten

(Buenos Aires, 31. März 2009, ecupres-poonal).- Das Dengue-Fieber könnte sich zu einer großflächigen Epidemi ausweiten, die den gesamten lateinamerikanischen Kontinent erfasst. Der Klimawandel, der Bevölkerungszuwachs, die anhaltende Armut in weiten Teilen des Kontinents, das gedrängte Zusammenleben vieler Menschen auf engem Raum in den großen Städten und die zunehmende Mobilität der Menschen sind Faktoren, die die Ausbreitung der Infektion begünstigen. […]


Peru

Menschenrechtler kritisieren Ausweitung von Militärbefugnissen

(Fortaleza, 22. Juli 2008, adital-poonal).- Die Menschenrechtsorganisation APRODEH (Asociación Pro Derechos Humanos) spricht sich in einer Erklärung gegen das am 20. Juli veröffentlichte Präsidialdekret zur Erweiterung der Einsatzbereiche des peruanischen Militärs aus. Nach Angaben der APRODEH erlaube das Gesetz den Militärs Interventionen sowie den willkürlichen, exzessiven und verfassungswidrigen Gebrauch von Schusswaffen gegen die Bevölkerung bei sozialen Protesten, einfachen Straftaten und sogar bei Regelwidrigkeiten. […]


Poonal Nr. 706

Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen vom 21. Februar 2006 Inhalt GUATEMALA Kritik an Einbindung des Militärs in Polizeistruktur Gewalt nimmt weiter zu NICARAGUA Polizei räumt gewaltsam ein von Ärzten besetztes Gebäude EL SALVADOR Angestellte des Gesundheitswesens streiken für Erhöhung der Gehälter PUERTO RICO Hausdurchsuchungen bei Journalisten ECUADOR-KOLUMBIEN Spannungen an der Grenze  […]