Manuel Zelaya


Manuel Zelaya
Honduras

Opposition will weiter gegen Wahlbetrug demonstrieren

Die oppositionelle „Allianz gegen die Diktatur“ hat am 3. Januar angekündigt, die landesweiten Proteste gegen den mutmaßlichen Wahlbetrug wieder aufzunehmen, den der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández für seine Wiederwahl ausgeheckt haben soll. Die Allianz werde den „durch Betrug, Waffengewalt und Mittäterschaft der USA“ an die Macht gekommenen Präsidenten nicht akzeptieren, heißt es in einer Erklärung, die vom Generalsekretär der Allianz, Ex-Präsident Manuel Zelaya, unterschrieben worden ist. […]


honduras Manuel-Zelaya. Foto: Pulsar
Honduras

Zelaya: „Libre hat das Zweiparteiensystem geknackt“

von Coordinación Cono Sur (Buenos Aires, 04. Dezember 2013, púlsar).- Im Gespräch mit einem argentinischen Radiosender hat sich Manuel Zelaya, ex-Präsident von Honduras und Gründer der fortschrittlichen Partei Libertad y Refundación (Libre – Freiheit und Neugründung) zum Wahlergebnis geäußert. „Libre hat eine herausragende Beteiligung gehabt und ist zu einer der wichtigsten politischen Kräfte im Land geworden“, lobte Zelaya. Unabhängig davon, wie das Wahlergebnis am Ende aussehen werde, so sei doch das Zweiparteiensystem gesprengt worden, dass „sich die Macht 120 Jahre lang aufgeteilt hat“, so der Ex-Präsident (der selbst bis zu seiner Entmachtung einer der beiden Parteien angehört hat, Anm. d. R.). […]


Honduras

Honduras hat gewählt

Honduras hat gewählt. So heißt es zumindest offiziell. So wie der Putsch von 2009 auch gar kein Putsch war, sondern die angebliche Wiederherstellung der Verfassung. Die konservativen Eliten des kleinen Landes basteln sich ihre Wahrheiten eben selber. Jedenfalls wird der neue Präsident von Honduras wohl der Kandidat der konservativen Nationalpartei sein. Wir haben für euch die Ereignisse in den Tagen vor und nach der Wahl  […]


Proteste 2009 nach dem Putsch. Ob das Volk jetzt schon siegen wird? Foto: Flickr/hablaguate (CC BY-NC-ND 2.0)
Honduras

LIBRE – Hoffnungsträger in Honduras?

von Anouk Henry und Anna Hackl (San José, 20. November 2013, voces nuestras).- Am Sonntag, 24. November wird in Honduras gewählt. Nach dem Putsch von 2009 ist das Land mehr denn je von Armut, Gewalt, Korruption und Straflosigkeit gebeutelt. Doch zum ersten Mal könnte das Zweiparteiensystem aus „Nationalen“ und „Liberalen“ aufgebrochen werden. Doch diesen angeblich demokratischen Parteien könnte wie schon beim Putsch auch dieses Mal jedes Mittel Recht sein, um an der Macht zu bleiben. […]


Der per Staatsstreich aus dem Amt beförderte Ex-Präsident Zelaya tritt nicht wieder an, aber seine Frau Xiomara Castro / agencia pulsar
Honduras

Wahlkampf in Honduras hat begonnen

(Lima, 14. Juni 2013, noticias aliadas).- Der oberste Wahlrat TSE (Tribunal Supremo Electoral ) hat mit einer Fernsehansprache Ende Mai den Wahlkampf für die Wahlen am kommenden 24. November eröffnet. Wie der Vorsitzende der TSE, David Matamoros erklärte, sind an diesem Tag rund 5,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, den nächsten Präsident bzw. die nächste Präsidentin, 128 Abgeordnete des Kongresses, 20 Parlamentsabgeordnete und 298 Repräsentanten der Bezirksparlamente zu wählen. Die neuen Mandatsträger*innen werden ihr Amt im Januar 2014 antreten und vier Jahre lang ausüben. […]


Honduras

onda-info-Spezial 299 zur Situation in Honduras

Wenn es nach der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die ,,Freiheit“ geht, gab es in Honduras nie einen Putsch. Sie bezeichnete den Putsch, mit dem der gewählte Präsident Manuel Zelaya im Juni 2009 in einer Nacht- und Nebelaktion aus dem Amt und gleichzeitig aus dem Land gejagt wurde, als „Legende“ und erklärte, dass damit eine „Rückkehr zu Rechtsstaat und Verfassung“ in dem zentralamerikanischen Land möglich sei.  […]


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HONDURAS … und die Presse“freiheit“

Auf dem Index der Pressfreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Honduras ganz weit unten (Platz 135 von 179). Seit dem Putsch der rechten Opposition im Jahr 2009 wurden mindestens 24 kritische Journalist*innen ermordet, unzählige wurden bedroht und verletzt. Wer hier regimekritisch berichtet, muss um sein Leben fürchten. Dabei gibt es eine Menge Themen, die eine kritische Berichterstattung unausweichlich machen: Angriffe auf community-Radios und soziale Bewegungen,  […]


jose chinchilla. Foto: Flickr/Michael Kappel (CC BY-NC 2.0)
Honduras

Erneut Schüsse auf Journalisten

(Guatemala-Stadt, 06. August 2012, cerigua).- Nach Angaben von José Chinchilla López, Korrespondent von Radio Cadena Voces, haben zwei Unbekannte auf einem Motorrad am Freitag den 3. August mehrere Schüsse auf sein Wohnhaus in El Progreso im Department Yoro abgegeben. Nach internationalen Presseberichten wurde dabei sein Sohn, José Alberto Chinchilla, schwer verletzt. […]


Der per Staatsstreich aus dem Amt beförderte Ex-Präsident Zelaya tritt nicht wieder an, aber seine Frau Xiomara Castro / agencia pulsar
Honduras

Zelaya lässt „Partido Libertad y Refundación“ registrieren

(Buenos Aires, 31. Oktober 2011, púlsar).- Der im Juni 2009 aus dem Amt geputschte Präsident Manuel Zelaya schrieb Ende Oktober den politischen Arm der honduranischen Widerstandsbewegung ins Parteiregister ein. Die Partei Freiheit und Neugründung LIBRE (Partido Libertad y Refundación) hatte 80.000 Unterschriften gesammelt, die der Wahlbehörde TSE (Tribunal Supremo Electoral) vorgelegt wurden. Das sind fast doppelt so viele Unterschriften als nötig gewesen wären. Das Wahlgesetz schreibt 43.000 Unterschriften vor. […]


Honduras

En mis tacones – auf meinen Highheels

Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat der Filmemacher Fernando Reyes einen Film über transsexuelle Lebensrealitäten nach dem Putsch in Honduras im Jahr 2009 gedreht. Er dokumentiert die Situation Transsexueller in Honduras, ihren Alltag zwischen Diskriminierung, eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie und schließlich die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community.   Fernando Reyes befindet sich gerade auf einer Rundreise durch Deutschland und  […]


LGBT-Kundgebung in Tegucigalpa im Gedenken an Walter Tróchez / hondurasblog, flickr
Honduras
Fokus: Menschenrechte 2011

Der Kampf gegen die Homophobie

von Alejandro F. Ludeña (Lima, 22. Juli 2011, noticias aliadas).- Im Laufe der letzten zwei Jahre wurden fast 40 LGBT-Personen ermordet. Während an vielen Orten der Welt Gay-Pride-Paraden stattfinden, ist der 28. Juni in der Geschichte von Honduras ein unheilvoller Tag: 40 Jahre nachdem eine Gruppe Homosexueller sich gegen eine gewalttätige Polizeirazzia in einer New Yorker Schwulenbar zur Wehr gesetzt hatte und damit wesentlich zur Verteidigung der Bürgerrechte Homosexueller beitrug, ereignete sich an jenem Tag in Honduras der erste Staatsstreich des 21. Jahrhunderts auf dem amerikanischen Kontinent. […]


Bajo Aguán 2010: Bauer nach der Räumung in Aldea Panamá vor den Überresten seiner Hütte / Sandra Cuffe, flickr
Honduras

Bajo Aguán – Militarisierung, Angst und Tod

von Carlos Iaquinandi* (La Paz, 23. August 2011, bolpress).- Die Regierung von Porfirio Lobo unterstützt die Interessen des agroindustriellen Sektors, den ein paar honduranische Familien kontrollieren. Dies ist gewissermaßen als Fortsetzung des Militärputsches vom Juni 2009 zu sehen, bei dem der gewählte Präsident Manuel Zelaya aus dem Amt gejagt wurde. Unter dem Vorwand, das Gebiet “befrieden” zu wollen, wurden Polizeikräfte und Militär in die Region Bajo Aguán entsendet. […]


Foto: Flickr/Sandra Cuffe
Honduras

Widerstandsbewegung fordert Gerechtigkeit

(Buenos Aires, 30. Juli 2011, púlsar).- Eine von der Nationalen Front des Volkswiderstands FNRP (Frente Nacional de Resistencia Popular) organisierte Großdemonstration ist am 28. Juli vor den Sitz der Vereinten Nationen gezogen, um Gerechtigkeit für die Opfer des Staatsstreichs 2009 zu fordern. Angeführt wurde der Protestmarsch von Ex-Präsident Manuel Zelaya. […]


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Brasilien Honduras

Rousseff: Anerkennung der Regierung Lobo nur bei Rückkehr Zelayas

(Buenos Aires, 23. Februar 2011, púlsar).- Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat erklärt, ihr Land werde die honduranische Regierung von Porfirio Lobo erst anerkennen, wenn der gestürzte Präsident Manuel Zelaya in seine Heimat zurückgekehrt sei. […]