Mörderische Geschäfte – Was tun gegen deutsche Waffenexporte?

Aktionstag gegen Waffenhandel 26.2.2013Sturmgewehre aus dem Schwarzwald heizen den Krieg in Mexiko an, Leopard-Kampfpanzer rollen bald gegen die Opposition in Bahrain und auch georgische Polizisten schießen mit deutschen Waffen. Quer über verschiedene Kontinente sterben Menschen, weil Rüstungsschmieden wie Heckler & Koch oder Rhein-Metall ihre gefährlichen Güter an Regimes liefern, in denen permanent Menschenrechte verletzt werden.

 

 

Nur in den wenigsten Fällen wird deswegen strafrechtlich ermittelt. Und wenn, dann kommen die Strafverfolger nur schleppend voran. So etwa im Verfahren gegen Heckler & Koch, dessen G-36-Gewehre widerrechtlich in mehrere Bundesstaaten Mexikos gerieten.

 
:: Studiogäste

Mathias John (Amnesty International)
 
Wolf-Dieter Vogel (Journalist)

Statements von Jan van Aken (MdB, Linke)

 

Was tun gegen Waffenexporte aus Deutschland?

Reichen Ausfuhrrichtlinien oder braucht es schärfere Gesetze?

 

Der Nachrichtenpool Lateinamerika überträgt eine Live-Diskussion mit Mathias John (Amnesty International) und Wolf-Dieter Vogel (Journalist) sowie Statements von Jan van Aken (MdB, Linke).

 

Wir freuen uns, wenn ihr die Ankündigung weiterleitet und/oder das Programm in euren Radios sendet.

Euer ondaviva-Team

 

Links:

 

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!:

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/
(u.a. Petition zum Stopp von Waffenexporten)

 

Mathias John / Amnesty International:

http://www.amnesty.de/journal/2012/august/gemeinsam-sind-wir-stark

http://www.amnesty.de/presse/2013/1/31/menschenrechte-zum-massstab-fuer-waffenlieferungen-machen

http://www.amnesty.de/haende-hoch-fuer-waffenkontrolle
(Petition an Obama zur Unterzeichnung des Weltwaffenvertrags ATT)

 

Wolf-Dieter Vogel (Journalist)

Blog: http://wdvogel.wordpress.com/2012/11/24/zielsicher-in-die-krisenregioen/ )

 
Jan van Aken (MdB, Die Linke):

http://www.jan-van-aken.de/bundestag.html

Informationen – Argumente – Einmischen: http://www.waffenexporte.org/

 

Den Podcast zu dieser und allen anderen Sendungen von NPLA findet ihr auch unter

onda
http://www.npla.de/de/onda/podcast

HONDURAS und die Presse“freiheit“

 

Auf dem Index der Pressfreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Honduras ganz weit unten (Platz 135 von 179). Seit dem Putsch der rechten Opposition im Jahr 2009 wurden mindestens 24 kritische Journalist*innen ermordet, unzählige wurden bedroht und verletzt. Wer hier regimekritisch berichtet, muss um sein Leben fürchten. Dabei gibt es eine Menge Themen, die eine kritische Berichterstattung unausweichlich machen: Angriffe auf community-Radios und soziale Bewegungen, Landvertreibungen und andere Menschenrechtsverletzungen.

 

Unser Gast Félix Molina, Journalist von Radio Progreso, nimmt diese Themen auf und berichtet über die politische Entwicklung seines Landes. Seit dem Staatsstreich vor über drei Jahren ist er mit dem oppositionellen Radioprogramm ,,Resistencia“ (Widerstand) bei Radio Globo täglich auf Sendung. Als Sprachrohr der Widerstandsbewegung geht es hier um den Kampf für eine politische Erneuerung Honduras´ und den Kampf gegen die bestehende Diktatur.

Als einer der ersten hat Felix Molina damals die Machtübernahme Roberto Michelettis öffentlich als Putsch bezeichnet und sich damit gleichzeitig zur Zielscheibe staatlicher Verfolgung gemacht. 2012 wurde er für seine mutige Arbeit und sein politisches Engagement mit dem US-amerikanischen Samuel Chavkin Prize ausgezeichnet.

 

Außerdem werden wir Jutta Blume im Studio begrüßen. Sie war bei der diesjährigen Hondurasdelegation mit von der Partie und konnte im Radio Faluma Bimetu, einem community-Radio im Norden des Landes mitwirken. Ziel der seit 2010 bestehenden Honduras-Delegation ist es über die gravierenden und systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen die honduranische Bevölkerung durch Polizei und Militär zu informieren, die Forderungen der Demokratiebewegung zu erfassen und ihre Situation durch internationale Öffentlichkeitsarbeit in Europa publik zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit honduranischen Menschenrechtsorganisationen, kommunalen Radiosendern und Journalist*innen wird der Erfahrungs- und Wissensaustausch gefördert und deren Arbeit aktiv unterstützt. Zudem stellt die internationale Präsenz und Begleitung von Organisationen und Einzelpersonen in Honduras einen wichtigen Schutz für von Repression und Drohungen betroffene Menschenrechtsaktivist*innen dar. Ziel soll dabei sein, aller Repression und Bedrohung zum Trotz, zivilgesellschatlichen Akteur*innen in Honduras ihre ambitionierte Arbeit für eine gerechtere Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Links:

 

Radio El Progreso http://radioprogresohn.com

 

Radio Globo http://www.radioglobohonduras.com/

 

Honduras-Delegation http://hondurasdelegation.blogspot.de

 

Nachrichtenpool Lateinamerika npla.de

 

 

Radioberichte von Radio Onda zum Thema:

 

Interview mit Jutta Blume über ihre Erfahrungen auf der Delegationsreise

http://npla.de/onda/content/1255

 

Drei Jahre nach dem Putsch in Honduras – Pressefreiheit und Menschenrechte

http://npla.de/onda/content/1244

 

Ein Jahr nach dem Putsch in Honduras

http://npla.de/onda/content/1078

 

Radiobericht über das Radio Faluma Bimetu

http://npla.de/onda/content/1154

 

Radiobericht über das Radio La Voz de Zacate Grande

http://npla.de/onda/content/1058

 

Radiobericht über Landkonflikte in Honduras

http://npla.de/onda/content/1250

http://npla.de/onda/content/1228

CC BY-SA 4.0 Mörderische Geschäfte – Was tun gegen deutsche Waffenexporte? von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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