Triqui


Mexiko

Gedenktafel für Bety und Jyri in Mexiko-Stadt

In einer symbolischen Aktion haben Vertreter*innen von Bürgerrechtsgruppen in Mexiko-Stadt Gedenktafeln vor der Landesvertretung des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca und am Denkmal Estela de la Luz angebracht. Anlass war der neunte Jahrestag des Angriffs auf die humanitäre Karawane, die sich auf dem Weg in das damals belagerte Dorf San Juan Copala befand. Bei dem Angriff am 27. April 2010 wurden die Menschenrechtsverteidigerin Bety Cariño und der finnische Aktivist Jyri Jaakkola erschossen. […]


Mexiko

San Quintín: Unverantwortliche Trägheit

von Luis Hernández Navarro (Mexico-Stadt, 12. Mai 2015, la jornada).- Von der Zermürbung zur Repression, von der Trägheit zum Hohn. So kann die Regierungsstrategie für die „Lösung“ des Landarbeiterkonfliktes von San Quintín zusammengefasst werden. Fast zwei Monate sind vergangen, seit am 17. März tausende Landarbeiter*innen dieser Enklave für den Agrarexport einen Generalstreik ausriefen, um die von ihnen erlittene brutale Arbeitsausbeutung an den Pranger zu stellen und eine würdige Lohnerhöhung einzufordern. Statt auf die Forderungen der Bewegung einzugehen hat die Regierung von Enrique Peña Nieto zuerst auf deren Schwächung und Entmutigung und dann auf ihre gewaltsame Eindämmung gesetzt. […]


mexico - indigenas-triquis. Foto: Cimac/César Martínez López
Mexiko

Triqui-Frauen fliehen vor Gewalt in Oaxaca

von Citlalli López (Mexiko-Stadt, 14. Januar 2013, cimac).- Die anhaltende Gewalt hat Hunderte von Frauen der Triqui-Ethnie dazu veranlasst, ihr Land im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca zu verlassen, um im Norden Mexikos, im Bundesstaat Baja California ein neues Leben zu beginnen. Dort haben sie in dem Ort San Quintín in der Gemeinde Ensenada ein Dorf mit dem Namen “Neu San Juan Copala” (Nuevo San Juan Copala) gegründet. […]


Guatemala Lateinamerika Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2011

onda-info 269 Spezial Mexiko: „Diese Bewegung gibt Hoffnung“

Mexiko: Ein Spezial mit Interviews und Eindrücken von der Karawane "Movimiento por la Paz con Justicia y Dignidad", die im September zehn Tage im Namen der Menschenrechte und des Friedens unterwegs war. "Diese Bewegung gibt Hoffnung" Hallo und willkommen zum onda-info 269. Dieses Info ist mal wieder ein Special über  […]


Mexiko

Triqui-Frauen in Oaxaca protestieren weiter

von Nadia Altamirano Díaz(Mexiko-Stadt, 03. Januar 2011, cimac).- „Lüge! Nichts ist gelöst!“ – mit diesen Parolen enterten rund ein Dutzend Frauen am Montag, 3. Januar den Regierungspalast in Oaxaca. Die Frauen waren aus San Juan Copala vertrieben worden und nahmen nun ein Protestcamp in einem der Gänge des Regierungspalastes wieder auf. Gegenüber dem Eingang des Gebäudes brachten die Triqui-Frauen ein Transparent an, auf dem sie „Gerechtigkeit und Frieden in Würde“ fordern. Seit dem 1. Dezember regiert in dem Palast der neue Gouverneur Gabino Cué. Zuvor hatte die Polizei mit Absperrungen erfolglos versucht, das erste Protestcamp dieses Jahres in dem Regierungssitz zu verhindern. […]


Mexiko

Triqui-Region: Autonomes Projekt nach erneutem Angriff aufgegeben

(Buenos Aires, 24. September 2010, púlsar).- Nach Verschleppung und Flucht der letzten 50 Anhänger*innen der Unabhängigen Bewegung der Vereinigung des Kampfes der Triqui MULTI (Movimiento de Unificación de Lucha Triqui-Independiente) in der indigenen Gemeinde San Juan Copala wurde das Autonomieprojekt nach zapatistischem Vorbild für beendet erklärt. […]


Mexiko

Friedenskarawane trotz Mordes an indigenem Anführer in San Juan Copala (Oaxaca) geplant

(Buenos Aires, 21. Mai 2010, púlsar).- Der indigene Anführer Timoteo Alejandro Ramírez und seine Ehefrau Cleriberta Castro wurden am vergangenen 20. Mai von Unbekannten ermordet. Ramírez gilt als Gründer des seit 2007 autonomen Bezirks San Juan Copala, der der zapatistischen Oppositionsbewegung nahesteht. Die Angreifer hätten sich als Verkäufer getarnt und schossen das Ehepaar in deren Lebensmittelladen nieder. Daraufhin konnten sie in ihrem Lastwagen fliehen. Nach Aussagen von Augenzeugen soll es sich um bezahlte Mörder aus dem Nachbarbezirk Putla Villa de Guerrero handeln. […]


Mexiko

Omar Esparza von der Indigena-Organisation Cactus und die Situation in der Gemeinde San Juan Copala, Oaxaca, Mexico

Am 27. April wurde eine internationale Hilfskarawane in Oaxaca von Paramilitärs angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen erschossen: Jyri Jaakkola aus Finnland und Bety Carino aus Oaxaca. Wir sprachen mit ihrem Ehemann Omar Esparza über die Umstände des Angriffs, die Drohungen gegen ihn und die nächste Karawane, die am 7. Juni starten soll. Dies ist die längere Version eines Beitrags, der schon im onda-info 135 gelaufen  […]


Mexiko

Friedenskarawane in Oaxaca von Paramilitärs beschossen: Mindestens zwei Tote

(Berlin, 29. April 2010, npl).- Eine Friedenskarawane aus internationalen MenschenrechtsbeobachterInnnen, Aktivist*innen aus sozialen Organisationen und der indigenen Bewegung, die sich auf dem Weg in die autonome Gemeinde San Juan Copala im Bundesstaat Oaxaca befand, wurde am frühen Nachmittag des 27. April am Ortseingang zur Gemeinde von Paramilitärs der Gruppe Vereinigung für das Gemeinwohl der Region Triqui UBISORT (Unión de Bienestar Social de la Región Triqui) beschossen. Dabei sind mindestens zwei Personen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Weitere Teilnehmer*innen gelten als vermisst. Weder die genaue Zahl der Toten noch der Verletzten ist bisher bekannt und die Informationen sind derzeit noch widersprüchlich. […]


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ondainfo 182

Kurz nach dem Tag der Landlosen veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung den Tag der Täter: Einer der Verantwortlichen des Massakers in Pará vor 12 Jahren referiert über Demokratie. In Oaxaca wurden zwei Radio-Moderatorinnen einer autonomen Indigena-Gemeinde erschossen. Die Täter werden im Umfeld der Regierungspartei vermutet. Paraguay nach den Wahlen: Interview über die weiteren Aussichten nach Lugos Wahlsieg. Interview  […]