Bolivien Blockadepause und Wahlen abwarten
Die Blockaden in Bolivien wurden aufgehoben: Gewerkschaften und soziale Bewegungen akzeptieren das Kompromissangebot der De-facto-Regierung.
Die Blockaden in Bolivien wurden aufgehoben: Gewerkschaften und soziale Bewegungen akzeptieren das Kompromissangebot der De-facto-Regierung.
In Bolivien hat die De-facto-Regierung unter Jeanine Áñez den Wahltermin erneut verschoben. Nach tagelangen Straßenblockaden zeichnet sich nun eine Entspannung ab.
Die Rechte möchte den Wahltermin erneut verschieben, doch sie neigt dazu, die Bevölkerung zu unterschätzen. Das kam sie schon einmal teuer zu stehen.
Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) äußerte sich besorgt über die aktuelle Situation. Die UN schicken ihren Sonderberichterstatter für indigene Völker.
Nicht die Rechte ist das große Problem sondern die Linke, die breite Mobilisierungen fürchtet, weil sie sie nicht kontrollieren kann.
Boliviens Bodenschätze wie Lithium sollen künftig im Land selbst industriell verarbeitet werden. Doch nach dem Sturz von Evo Morales ist das innovative Vorhaben gefährdet.
Nach dem Sturz von Evo Morales in Bolivien ist das innovative Vorhaben gefährdet, Lithium in Bolivien zu verarbeiten – und nicht nur als Rohstoff zu exportieren.
Elena Flores, Vorsitzende der Koka-Gewerkschaft, wurde sie durch das Regime gezielt verfolgt und eingeschüchtert. Seit dem 4. März sie sitzt in Haft.
US-Wissenschaftler: Boliviens Expräsident Morales hatte wohl bei den Wahlen am 20. Oktober 2019 einen Vorsprung von 10,5 Prozent vor dem Zweitplatzierten Mesa.
Die selbsternannte bolivianische Präsidentin Jeanine Añez hat angekündigt, bei den Wahlen am 3. Mai als Präsidentschaftskandidatin antreten zu wollen.
Auf Anordnung der de-facto Regierung unter Jeanine Áñez wurden im Januar in mehreren Landesteilen Boliviens Antennen der staatlichen Telekommunikationsbehörde abmontiert.
Die De-facto-Regierung hat in kürzester Zeit ein Klima der Angst geschaffen und stempelt pauschal Menschen zu Terroristen.
Bolivien: Was geschah in Senkata? El Salvador und Honduras: Besonders gefährdet durch den Klimawandel und Mexiko: 30 Jahre Haft für Umweltschützer.
Am 19. November rückten Polizei und Militär in Senkata ein, einen Stadtteil von El Alto, wo Demonstrant*innen ein Treibstofflager blockiert hatten. Mindestens acht Menschen wurden erschossen. Anwohner*innen …
In Bolivien haben Polizei und Armee am Dienstag, 19. November, mindestens sechs Demonstrant*innen erschossen und Dutzende weitere verletzt. Das ist bereits das zweite Massaker gegen Anhänger*innen von Evo …
Aktuelle Lage in Bolivien – vor den Wahlen in Uruguay – nach den Waldbränden im Amazonasgebiet – zwei Hinhörer im Rahmen unserer SDG-Reihe
In Bolivien haben Polizei und Armee am Freitag, 15. November, gewaltsam einen Protestmarsch von tausenden Kokabäuer*innen gestoppt. Dabei wurden neben Tränengas offenbar auch Schusswaffen eingesetzt. …
Am 10. November ist Evo Morales ins Exil nach Mexiko gegangen. Zuvor hat er zu einem Dialog aufgerufen, den die Opposition abgelehnt hat. Sein Angebot hätte sicherlich früher kommen können.
Nachdem Oppositionelle die indigene Flagge Whipala öffentlich verbrannt hatten, erhoben sich am Montag, 11. November, tausende Landbewohner*innen. Sie protestieren gegen die Umstände des Rücktritts von Evo …
Bei den Wahlen in Bolivien am 20. Oktober ging Präsident Evo Marales als Sieger hervor. Inzwischen hat die Organisation Amerikanischer Staaten Unregelmäßigkeiten bei der Auswertung der Wahlergebnisse …
Die Opposition prangert Wahlbetrug an. Dass wiederholte Wahlen eine Stichwahl zwischen Morales und seinem Kontrahenten Mesa ermöglichen, bleibt unwahrscheinlich.
Bei der Wahl in Bolivien steht der amtierende Präsident Evo Morales für Kontinuität, sein Kontrahent Carlos Mesa für das Ende der Ära Morales.