Veracruz


War auch ein Kampf gegen das Schweigen: Die Karawane in den Süden (Caravanaalsur) / Foto: villarermosa tabasco nahual, flickr
Mexiko

Mexiko: Was man über den „größten Fund“ der Massengräber in Veracruz weiß

Von Juan Paullier, BBC Mundo*. (São Leopoldo, 16. März 2017, IHU-BBC Mundo).- Es ist noch unklar, wie viele Körper in den Massengräbern im Bundesstaat Veracruz begraben liegen, doch es wird davon ausgegangen, dass sie die Zahl noch steigt. Die Entdeckung des wohl größten Massengrabs in Mexiko erschüttert zum wiederholten Mal ein Land, das an solche Funde traurigerweise gewöhnt ist. […]


Guatemala Mexiko

Guatemaltekische Migranten in Veracruz erstickt

Nach offiziellen Angaben wird der dritte der vier in Veracruz, Mexiko verstorbenen Migranten in Kürze in seine Heimat Guatemala gebracht. Am 10. Oktober war das vierte Opfer in einem Krankenhaus im Bundesstaat Veracruz im Südosten Mexikos gestorben. Carlos Morales, Außenminister von Guatemala, informierte die Öffentlichkeit darüber, dass dem guatemaltekischen Konsulat in Veracruz Anweisungen erteilt worden seien und das Außenministerium alle Kosten für den Rücktransport der Leichen übernehme. […]


Jetzt gibt es einen Sonderbericht der staatlichen Menschenrechtskommission zu geheimen Massengräbern
Mexiko

Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter

Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familienangehörigen. An deren Verschwinden waren nach ihren Angaben in der großen Mehrheit der Fälle die örtliche Polizei und die Landespolizei unmittelbar beteiligt. Die Polizei verrichte die Schmutzarbeit, so Las Rastreadoras. Sinaloa ist einer der Bundesstaaten, in denen die Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen besonders heftig sind.  […]


Jetzt gibt es einen Sonderbericht der staatlichen Menschenrechtskommission zu geheimen Massengräbern
Mexiko

Suche nach Verschwundenen: Aktivist José Jesús Jiménez ermordet

(Caracas, 24. Juni 2016, telesur).- José Jesús Jiménez Gaona, Mitglied der landesweiten Brigade zur Suche nach Verschwundenen, ist in der Nacht zum 22. Juni in Poza Rica im mexikanischen Bundesstaat Veracruz erschossen worden. Das teilte das Portal Animal Político mit. Jiménez war Aktivist aus Veracruz und widmete sich der Suche nach Verschwundenen in dem von Gewalt geprägten Bundesstaat. Er wurde 2011 aktiv, nachdem seine 23-jährige Tochter verschwand. Erst kürzlich trat er der Suchbrigade bei, die in den ersten zwei Wochen ihres Bestehens bereits 15 geheime Gräber gefunden hat. Jiménez war auch Mitglied der Organisation María Herrera A.C. aus Poza Rica, die sich ebenfalls der Suche nach verschwundenen Familienangehörigen widmet. […]


Mexiko

Wenn aus Holzstücken Knochenreste werden – Freiwillige Suchbrigade findet geheime Gräber in Veracruz

Von Gert Goertz

(Mexiko-Stadt, 7. Mai 2016, npl).- Zwei Wochen reichten aus, um zu finden, was die Regierung nicht finden will. Am 9. April kamen Mitglieder der „Nationalen Suchbrigade Verschwundener Personen“ in den Bundesstaat Veracruz. Am 22. April präsentierten sie in den Räumlichkeiten des Menschenrechtszentrums Miguel Agustín Pro Juárez in Mexiko-Stadt ihre Ergebnisse: Nur acht Kilometer von den Grenzen der 200.000 Einwohnerstadt Córdoba entfernt, fanden sie in 15 verschiedenen, nahe beieinander gelegenen klandestinen Gräbern Kleider- und Knochenreste mit Brandspuren.  […]


Mexiko

Sichere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen gefordert

(Mexiko-Stadt, 15. Februar 2016, cimac).- Die Mesoamerikanische Initiative der Verteidigerinnen von Menschenrechten IM-Defensoras (Iniciativa Mesoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Humanos) hat von der mexikanischen Bundesregierung ebenso wie von den staatlichen und lokalen Behörden die Aufklärung des am 8. Februar 2016 begangenen Mordes an der Journalistin Anabel Flores Salazar gefordert. Die Behörden würden vor der im Bundesstaat Veracruz herrschenden  […]


Mexiko

Veracruz: Überreste von Verschwundenen aufgetaucht

(9. Februar 2016, desinformémonos).- Das mexikanische Innenministerium hat am Nachmittag des 8. Februar mitgeteilt, dass die Bundespolizei sterbliche Überreste von zwei der fünf jungen Menschen gefunden hat, die am 11. Januar in Tierra Blanca, Veracruz, verschwunden sind. „Beim Abgleich der auf der Farm gefundenen Proben mit den genetischen Profilen der Angehörigen der Verschwundenen konnten Übereinstimmungen mit zwei der Verschwundenen festgestellt werden“,  […]


Mexiko

Gewaltsam verschwunden in Veracruz – PGR will nicht zuständig sein

(Mexiko-Stadt, 03. Februar 2016, desinformémonos).- Am 11. Januar kamen José, Mario Arturo, Alfredo, Bernardo und Susana aus dem Urlaub zurück. Die jungen Männer sind alle noch keine 25 Jahre, Susana ist 16 Jahre alt. Sie waren in Urlaub gefahren. Sie kamen zurück. Sie wurden von der Polizei in der Stadt Tierra Blanca im Bundesstaat Veracruz im Osten Mexikos angehalten. Sie wurden nicht wieder gesehen. […]


Mexiko: Geflüchtete auf dem berüchtigten Güterzug
Guatemala Mexiko USA

58 Migrant*innen gerettet

(Guatemala-Stadt, 14. September 2015, cerigua).- Die mexikanischen Behörden haben am 12. September 58 Migrant*innen gerettet, teilte das guatemaltekische Außenministerium mit. Die Migrant*innen, unter ihnen 29 Guatemaltek*innen, wurden von mutmaßlichen Schleppern durch den Bundesstaat Veracruz geschleust. Sicherheitskräfte seien auf den illegalen Transport mehrerer Personen in drei Fahrzeugen hingewiesen worden. Bei einer Überprüfung fanden sie die Migrant*innen, die aus Guatemala, Honduras, Ecuador und El Salvador stammen. Bei der Operation wurden vier Personen unter dem Verdacht des Menschenhandels verhaftet. […]


Foto: Ruben Espinoza, Desinformemonos
Mexiko

Bedrohung und Gewalt: Alltag für Aktivist*innen in Veracruz

(Berlin, 04. August 2015, desinformemonos).- “Das hätten wir nie erwartet. Die beiden hätten sicher sein sollen. Wir sind wütend und entrüstet“, so Julián Ramírez, Student und Menschenrechtsaktivist in Veracruz, bei einem Telefongespräch über den Mord an dem Fotoreporter Rubén Espinosa, der Aktivistin Nadia Vera sowie drei weiteren Personen.   […]


Hier ist der Mais eines Kleinbauern aus Oaxaca zu sehen. Keine Genmaisausschüttung, sondern lokale Sorten / Foto: Archivo-de-Proyectos, CC BY-NC-SA 2.0, Flickr
Mexiko

Großzügige Ausschüttung

von Ceccam (Berlin, 23. Januar 2015, poonal).- Nach Recherchen der mexikanischen Zeitschrift Contralínea setzten Multis bei Transportunfällen in Mexiko binnen weniger Jahre 800 Tonnen genveränderten Mais und Reis frei. So habe es von 2010 bis 2013 mindestens sieben Transportunfälle in Mexiko gegeben, bei denen signifikante Mengen von genverändertem Mais und Reis mit der freien Natur in Berührung kamen. Contralínea beruft sich auf Angaben und Berichte der Interministeriellen Kommission für die Biosicherheit der gentechnisch veränderter Organismen CIBIOGEM (Comisión Intersecretarial de Bioseguridad de los Organismos Genéticamente Modificados). […]