Argentinien „Sich zu organisieren ist kein Verbrechen“
Zum ersten Mal nach langer Zeit gab der Lonko Facundo Jones Huala mal wieder ein Interview aus dem Hochsicherheitsgefängnis Rawson in Patagonien.
Zum ersten Mal nach langer Zeit gab der Lonko Facundo Jones Huala mal wieder ein Interview aus dem Hochsicherheitsgefängnis Rawson in Patagonien.
Die Lachsindustrie ist aufgebracht: Das Lafkenche-Gesetz übergibt Meeresgebiete in die Verwaltung durch indigene Gemeinschaften.
Die verheerenden Waldbrände im südargentinischen Patagonien haben bislang 12.000 Hektar Land vernichtet. Die Regierung macht die indigenen Mapuche verantwortlich – die reagieren empört.
Die Vertreibung der Mapuche geht Hand in Hand mit der Kriminalisierung der Proteste. Doch die gewaltvolle Unterdrückung wird im Inland kaum wahrgenommen.
Die Regierung Milei macht den Weg frei, damit ausländische Kapitalgesellschaften über Konzessionen noch intensiver nationales Territorium ausbeuten können.
Héctor Llaitul Carrillanca ist führender Aktivist der Coordinadora Arauco Malleco, der wichtigsten autonomen Organisation der Mapuche.
„Die Vernichtung indigener Identität hat in 40 Jahren Demokratie nicht wirklich aufgehört.“ Ein Gespräch mit der indigenen Aktivistin Moira Millán.
Der neue Videoclip der Mapuche-Rapperin Urraka Negra wird am Sonntag, 24. März, um 20 Uhr (MEZ 25.03. 00:00 Uhr) auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.
Nach dreimonatiger Verhandlung erklärte der Bundesgerichtshof fünf Mitglieder einer polizeilichen Spezialeinheit für schuldig am Tod des jungen Mapuche.
Die südchilenische Insel Guafo soll ein Schutzgebiet werden. Das haben indigene Mapuche-Gemeinschaften und der WWF Chile beantragt. Unterstützung bekommen sie aus Wissenschaft und Fischerei.
In Chile wurde eine Kommission für den Frieden mit den Mapuche gegründet. Im Fokus stehen die Klärung des Landanspruchs und Strategien der Wiedergutmachung.
„Wir wollen den Dingen ein zweites Leben geben. Gerade arbeiten wir am Prototyp einer Maschine, die Besen aus recycelten Plastikflaschen herstellt.“
Mapuche-Politikerin kritisiert Ausgrenzung von Indigenen bei Verfassungsgebung.
Um sich indigene Territorien anzueignen, entscheidet die Regionalregierung, die Mapuche-Bevölkerung sei keine originäre Gemeinschaft in der Region.
Die Infobroschüren sollen indigenen Gruppen helfen, das Rechtssystem besser zu verstehen und ihre Anliegen an die richtigen Instanzen zu richten.
Die Regierung der argentinischen Provinz Mendoza will Mapuche-Gemeinschaften ihr Land nicht zugestehen. Dabei geht es auch um Wahlkampf und ökonomische Interessen.
Im Oktober wurde eine Mapuche-Gemeinschaft in Südargentinien brutal geräumt, vier Frauen sitzen seitdem im Hausarrest. Nach zwei Treffen mit der Regierung gibt es nun eine Annäherung.
Laut der indigenen Gemeinschaft Cayunao gefährden die Vorhaben des katarischen Staatsoberhauptes in der Region Alto Chubut die natürlichen Wasserquellen.
Die Mapuche in der argentinischen Provinz Neuquén haben das Recht auf Indigene Befragung (Consulta Indígena) durchgesetzt. „Nie wieder ohne uns“, heißt es in ihrer Erklärung.
Die Mapuche-Dichterin Liliana Ancalao Meli durchlitt dasselbe Schicksal wie viele Indigene in Argentinien: Diskriminierung und Verneinung ihrer Identität.
En el quinto aniversario de la desaparición forzada de Santiago Maldonado hablamos con Sergio Maldonado, hermano del activista medioambiental, en Berlín.
Entrevista con Sergio Maldonado, hermano del desaparecido Santiago Maldonado, sobre el estado actual del caso, la centralización del poder y la derecha en Argentina.