Conaie


Demonstration Conaie
Ecuador

Indigene fordern Amnestie als Vorbedingung für Dialog

Die Vereinigung der indigenen Nationalitäten Ecuadors Conaie (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador) hat am 30. Mai der Nationalversammlung in Ecuadors Hauptstadt Quito einen Besuch abgestattet und von der neuen Regierung eine Amnestie und Begnadigung für insgesamt 197 Menschen gefordert. Der indigene Dachverband ersuchte die Regierung, 177 Menschen eine Amnestie zu gewähren, gegen die zur Zeit ermittelt wird; zudem soll der neue Präsident Lenín Moreno weitere 20 Menschen begnadigen, die sich in Haft befinden. Die betroffenen Personen waren während der Vorgängerregierung unter Rafael Correa angeklagt und zum Teil verurteilt worden, zumeist aufgrund von Protesten im Amazonasgebiet. Die Conaie begründet eine Amnestie damit, dass die Beschuldigten „die Menschenrechte und die Natur verteidigt“ hätten. […]


Ecuador

Räumung von CONAIE-Haus ausgesetzt

ECUADOR

ecuador conaie. Foto: Pulsar(Rio de Janeiro, 06. Januar 2015, púlsar).- Erfolg für die Indigenen: Die ecuadorianische Regierung hat erklärt, den Sitz des Verbandes der Indigenen Nationalitäten CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas) in Quito vorerst nicht zu räumen. Das teilte die Ministerin für wirtschaftliche und soziale Inklusion, Betty Tola am Dienstag den 6. Januar mit. Am selben Tag lief der Vertrag mit der Indigenen Organisation aus, der von der Regierung nicht verlängert wurde.

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Ecuador-y-Union-Europea. Foto: Pulsar
Ecuador Europa

Landwirt*innen sehen keinen Nutzen in Handelsabkommen mit EU

von César Joao Espinoza (Buenos Aires, 21. Juli 2014, púlsar).- Am 17. Juli wurde zwischen Europa und Ecuador ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Seitdem ist Ecuador Teil des Abkommens, dass die Europäische Union bereits mit Kolumbien und Peru geschlossen hatte. Der Außenhandelsminister Ecuadors, Francisco Rivadeneira, betonte, dass es schließlich trotz der anfänglich bestehenden Unterschiede zum Abkommen gekommen sei. Dabei bezog er sich auf die Verhandlungen im Jahr 2009, aus denen Ecuador sich zurückzog, da es keine Vorteile sah, die zur Entwicklung des Landes beigetragen hätten. […]


Ecuador CONAIE Humberto-Cholango agencia-púlsar
Ecuador

CONAIE beklagt Ermittlungen gegen Vorsitzende indigener Organisationen

von Ricardo Marapi Salas (Buenos Aires, 10. Januar 2014, púlsar).- Gegen den Vorsitzenden der Konföderation der Indigenen Völker Ecuadors CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas de Ecuador), Humberto Cholango, und acht weitere Vorsitzende von indigenen Organisationen wird wegen Angriffen auf zwei Teilnehmer an der 11. Erdölkonferenz des Südostens (XI. Ronda Petrolera del Suroriente) am vergangenen 28. November in Ecuador ermittelt. […]


ecuador - yasuni. Foto: Pulsar
Ecuador

Indigene fordern Abstimmung über Zukunft von Yasuní

von Ricardo Marapi Salas (Rio de Janeiro, 19. August 2013, púlsar).- Der Vorsitzende des Dachverbandes der indigenen Völker Ecuadors CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador), Humberto Cholango, hat die Entscheidung der ecuadorianischen Regierung scharf kritisiert, die Ölförderung im Nationalpark Yasuní zu erlauben. Präsident Rafael Correa und die Abgeordneten der Nationalversammlung dürften keine Entscheidung fällen, „die das Leben unkontaktierter Völker und anderer Lebewesen beeinträchtigt“, so der Vorsitzende. […]


Alternative Medien stärken - zumindest erhoffen sich das viele vom neuen Gesetz /patrikalex, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Ecuador

Neues Mediengesetz in Ecuador verabschiedet

von onda (Berlin, 03. Juli 2013, poonal).- „Verschwenden Sie nicht ihre Zeit. Im Ecuador des 21. Jahrhunderts, im Ecuador der Bürgerrevolution, werden Sie Souveränität und Würde finden.“ Mit diesen markigen Worten feierte Ecuadors Präsident Rafael Correa das neue Mediengesetz, das am 24. Juni in Kraft getreten ist.   […]


Brasilien Costa Rica Deutschland Ecuador Lateinamerika

onda-info 310

Ecuador: Neues Mediengesetz in Kraft // Costa Rica: Empörung über Mord an jungem Umweltschützer // Brasilien: Interview mit Nils Brock zu den Protesten     * Unser erster Beitrag führt uns dabei nach Costa Rica. Während viele dieses mittelamerikanische Land mit beschaulichem Tourismus und atemberaubenden Naturschönheiten in Verbindung bringen, geht es beim Naturschutz so überhaupt nicht friedlich zu. Ende Mai wurde der  […]


Alberto Acosta gratuliert Rafael Correa. Foto: Amerika21/http://www.elcomercio.com/politica/Gobierno-aisla-socios-izquierda_0_767923381.html
Ecuador

Ecuador vor den Wahlen

von François Houtart (Quito, 26. Dezember 2013, alai/amerika21).- Wie in allen lateinamerikanischen Ländern, dreht sich in Zeiten von Wahlen alles um Politik. Andere Aktivitäten werden vernachlässigt oder zu Wahlzwecken instrumentalisiert. In einer Zeit des tief greifenden Wandels, der sich in unterschiedlichen Richtungen vollziehen kann und bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschen hat, spielt die Politik die zentrale Rolle. Das zeigte sich zuletzt bei den Wahlen in Venezuela 2012: Mit der Wiederwahl von Hugo Chávez Frías wurden die Weichen für die Kontinuität des bolivarischen Prozesses gestellt. Strukturelle soziale und wirtschaftliche Veränderungen brauchen Zeit; um sie durchzusetzen, reicht eine einzelne Wahlperiode nicht aus. Sie bedürfen der Unterstützung der Bevölkerung, wobei nicht unbedingt der gleiche Akteur an der Macht bleiben muss. Die Verhältnisse in den einzelnen Ländern geben den jeweiligen Weg vor. […]


Humberto Cholango auf der Demonstration im März. Foto: Alai/Ecuachaski
Ecuador

„Wir wollen Alternativen schaffen“

von Osvaldo León (Quito, 19. April 2012, alai).- Interview mit Humberto Cholango, Präsident ds Bündnis der indigenen Nationalitäten Ecuadors CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador) Mit Märschen und Kundgebungen hat Ecuador einen sehr bewegten Monat März erlebt; mit der Besonderheit, dass sie einen Impuls im Lager der politischen und sozialen Linken entfachten, die heute sowohl aus Regierung als auch aus Teilen der Opposition besteht. […]


monica chuji / servindi
Ecuador

Ex-Ministerin Chuji wegen Verleumdung zu 1 Jahr Haft verurteilt

(Lima, 19. November 2011, servindi/poonal.-) Die ehemalige Kommunikationsministerin Mónica Chuji ist am 24. November in erster Instanz zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar verurteilt worden. Der 14. Strafgerichtshof in Pichincha befand Chuji der Verleumdung für schuldig, weil sie den Leiter der Behörde für Öffentliche Verwaltung, Vinicio Alvarado, in einem Interview mit der Tageszeitung „El Comercio“ vom 6. Februar 2011 als „einen der neuen Reichen der Regierung“ bezeichnet habe. […]


Shiwiar / Foto: zero-deforestation.org
Ecuador

Shiwiar, ein Volk im Widerstand

von Luis Ángel Saavedra (Lima, 19. September 2011, noticias aliadas).- Nur wenige Ecuadorianer*innen, indigene Volksgruppen miteinbezogen, wissen etwas über die Shiwiar. Sie sind nicht den Schulbüchern zu finden, und auf der offiziellen Webseite des Ministeriums für Völker und soziale Bewegungen der Regierung (Secretaría de Pueblos y Movimientos Sociales del Ecuador) werden sie nur mit wenigen Zeilen beschrieben. […]


Foto: Agencia Púlsar
Ecuador

Indigene bereiten landesweite Protestaktion vor

(Buenos Aires, 19. September 2011, púlsar).- Der Dachverband der Indigenen Völker und Nationalitäten Ecuadors Conaie (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador) hat für die kommenden Tage eine landesweite Protestaktion für den Schutz der Indígenas des ecuadorianischen Amazonasgebietes angekündigt.   […]


yasuni-itt
Ecuador

Ölpolitik bedroht Völker des Amazonasgebietes

von Luis Ángel Saavedra (Lima, 19. August 2011, noticias aliadas).- Die Entscheidungen des ecuatorianischen Präsidenten Rafael Correa hinsichtlich der in indigenen Gebieten liegenden Erdölvorkommen zeigen immer mehr den mangelnden Willen der ecuatorianischen Regierung, die verfassungsrechtlichen Vorgaben einzuhalten. Denn diese sollen eigentlich die Rechte der Völker Ecuadors und der Natur schützen. […]


Ecuador

Handschellen weg – Leitung indigener Organisationen wegen Terrorismus angeklagt

(Rio de Janeiro, 08. Juli 2010, púlsar).- Die Staatsanwältin Dora Mosquera aus der Stadt Otawalo (Provinz Imbabura) hat vier Leiter*innen von indigenen Organisationen wegen vermuteter Sabotage und wegen Terrorismus angeklagt. Unter den Angeklagten befinden sich auch der Präsident der CONAIE, Marlon Santi sowie der Geschäftsführer der Konföderation der Völker der Kichwa in Ecuador ECUARANI (Confederación de Pueblos de la Nacionalidad Kichwa del Ecuador), Delfín Tenesaca. […]


Ecuador

Mónica Chuji: „Indigene Frauen gewinnen an Einfluss“

von Luis Ángel Saavedra(Lima, 10. Juni 2010, noticias aliadas).- Mónica Chuji Gualinga ist eine indigene Führungskraft der Kichwa aus dem ecuadorianischen Amazonastiefland. Sie wurde 1973 in Sarayaku in der Provinz Pastaza geboren. Sie hat Sozialkommunikation studiert und im Jahre 2002 Fortbildungen im Rahmen des „Bildungsprogramms für Indigene Völker“ vom Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf absolviert sowie am Institut für Menschenrechte „Pedro Arrupe“ der Universidad de Deusto in Bilbao im Bereich Menschenrechte sowie Rechte indigener Völker studiert. Im Jahre 2008 gehörte sie der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors an; zu Beginn der Präsidentschaft von Rafael Correa war sie Regierungssprecherin. […]


Ecuador

Indígena-Dachverband der Kichwa (ECUARUNARI) bricht Dialog mit der Regierung ab

(Buenos Aires, 08. Januar 2010, púlsar).- Der Indígena-Dachverband von Organisationen der Kichwa aus dem ecuadorianischen Hochland ECUARUNARI (Confederación de los Pueblos de Nacionalidad Kichwa del Ecuador) hat den Abbruch des Dialogs mit der Regierung von Präsident Rafael Correa bestätigt. Grund dafür sei der fehlende politische Wille der Regierung, den Dialog fortzusetzen und zu Übereinkünften zu kommen. […]


Ecuador

Indígenas trumpfen auf

von Gerhard Dilger(Berlin, 14. Oktober 2009, taz).- Um den Präsidentenpalast stehen Dutzende Polizisten in Kampfmontur bereit, während ein bunter Demonstrationszug auf dem Unabhängigkeitsplatz eintrifft. Über 2.000 Indígenas sind Ende vergangener Woche aus verschiedenen Teilen Ecuadors in die Hauptstadt gekommen. Viele tragen Holzspeere, Stirnbänder oder Federschmuck. Manche haben Kriegsbemalung aufgelegt. Sprechchöre schallen über den Platz. […]