Räumung von CONAIE-Haus ausgesetzt

Nach Medieninformationen würden die Behörden einen Berufung auf ein Ersatzgebäude prüfen, die von der Organisation eingereicht worden war. Tola erklärte, dass die von CONAIE eingereichte Berufung geprüft werde; die Prüfung werde etwa zwei Monate dauern.

Dem Rückzug war eine Machtprobe zwischen der ecuatorianischen Regierung und CONAIE vorausgegangen; erst im Dezember hatte die Regierung den Verband angewiesen, den von ihm seit 1991 genutzen Sitz in Quito zum 6. Januar 2015 zu räumen. In den vergangenen Tagen hatten Mitglieder und UnterstützerInnen des CONAIE in dem Haus Wache gehalten und angekündigt, das Haus „bis zum Letzten“ zu verteidigen.

Die Abgeordnete Lourdes Tibán von der Bewegung Pachakutik solidarisierte sich mit dem Verband der Indigenen. Sie erklärte, die Organisation repräsentiere die Indigenen landesweit; die angedrohte Räumung ihres Hauses sei ein „Racheakt“ seitens der Regierung von Rafael Correa.

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