Andrés Manuel López Obrador


Andrés Carrasco / Foto: FM La Tribu
Argentinien

„Wir sehen uns im Kampf“- Darío Aranda über den Wissenschaftler und Aktivisten Andrés Carrasco

von Darío Aranda (Berlin, 10. Mai 2014, lavaca-serpal-poonal).- Andrés Carrasco, jener Wissenschaftler, der die zerstörerischen Auswirkungen von Glyphosat nachwies, ist am 10. Mai dieses Jahres verstorben. Neben seinen Forschungen begleitete er auch die von Glyphosat-Besprühungen betroffene Bevölkerung. Und er warf die Frage auf, inwiefern die Wissenschaft den Großkonzernen zuarbeitet. Dr. Andrés Carrasco arbeitete mehr als 30 Jahre lang als Wissenschaftler. Er war Präsident der Conicet und Chef des Labors für Embryologie der UBA. In den 1980er Jahren machte er viele bedeutende Entdeckungen und hatte auch während der 1990er Jahre ständig Arbeit – bis er mit seinem Kampf gegen das Glyphosat begann, als er dessen chemische Auswirkungen auf Embryonen im Labor untersuchte. […]


Paraguay

Die zwei Gesichter der Agro-Industrie

von Andrés Prieto PARAGUAY (Montevideo, 09. April 2014, la diaria).- Die paraguayische Wirtschaft wuchs im Jahr 2013 um 14,4 Prozent und setzte sich damit an die Spitze der lateinamerikanischen Länder. Damit wurden sowohl die Erwartungen der Regierung wie auch internationaler Institutionen übertroffen. Die explosionsartige Zunahme ist Ergebnis der Zusammenarbeit von lokalen Unternehmer*innen mit Investor*innen aus Brasilien und Argentinien. Doch laut Expert*innen fehlt der Wirtschaft die Basis dafür, um das Wachstum auf lange Sicht zu halten und es zudem auch noch gleichmäßig zu verteilen. […]


Mexiko

Mädchen in Oaxaca können weiterhin verheiratet werden

von Citlalli López Velázquez (Mexiko-Stadt, 17. Februar 2014, cimac).- Die Reform des Zivilgesetzbuches des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca zur Verhinderung der Kinderheirat ist gescheitert. In der vergangenen Legislaturperiode ist das Mindestalter für eine Eheschließung auf 18 Jahre erhöht worden. Dennoch gibt es vier Monate nach Inkrafttreten der Reform zwei Paare Minderjähriger, die geheiratet haben. Ein weiteres wird demnächst nach einer “Mündigkeitserklärung” durch das Gericht die Ehe schließen. […]


Enrique pena Nieto. Foto: CC BY-NC-SA 2.0-flickr
Mexiko

Proteste bei Amtseinführung Peña Nietos angekündigt

von Alejandro Pacheco (Buenos Aires, 26. November 2012, púlsar).- Der unterlegene Präsidentschaftskandidat Andrés López Obrador hat seine Anhänger*innen dazu aufgerufen, sich an Protestaktionen anlässlich der Amtseinführung des gewählten Präsidenten Enrique Peña Nieto zu beteiligen. Diese Proteste sollen am 1. Dezember landesweit stattfinden. Als Grund nannte der mexikanische Mitte-Links-Politiker, dass der zukünftige Präsident aufgrund eines Wahlbetrugs an die Macht gelangt sei. […]


Mexiko

ondaViva: Die Rückkehr des Dinosauriers. Wahlen in Mexiko

Am 1. Juli fanden in Mexiko Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Auch wenn das offizielle Ergebnis vom Staatlichen Wahlinstitut IFE erst am 4. Juli 2012 verkündet werden wird, steht der Präsident Mexikos für die nächsten sechs Jahre bereits fest: Enrique Peña Nieto von der Partei der  Institutionellen Revolution (PRI) wird am 1. Dezember das Amt übernehmen.   Angesichts des Desasters (Stichworte: Armut, ,,Drogenkrieg, Menschenrechtsverletzungen,  […]


Das telegene Lächeln von Peña Nieto hat gewirkt / @alfaro galan, CC BY-NC-SA 2.0, Flickr
Mexiko

PRI-Kandidat Peña Nieto gewinnt die Wahlen

(Venezuela, 02. Juli 2012, telesur-púlsar-poonal).- Der Kandidat der Partei der Institutionalisierten Revolution PRI (Partido Revolucionario Institucional), Enrique Peña Nieto hat die Präsidentschaftswahlen vom 1. Juli gewonnen. Laut dem Bundeswahlinstitut IFE (Instituto Federal Electoral) hat Peña Nieto nach Auszählung der Stimmen aus 90 Prozent der Wahllokale auf 38 Prozent der Stimmen, Andrés Manuel López Obrador von der linken Partei der Demokratischen Revolution PRD (Partido de la Revolución Democrática) erreichte 32 Prozent. […]


Lateinamerika

Die Schäden durch transnationale Konzerne

von Hedelberto López Blanch (Lima, 19. April 2012, servindi).- Seit Jahrzehnten haben die transnationalen Konzerne mit Unterstützung der Regierungen der Länder, in denen ihre Hauptsitze liegen (Vereinigte Staaten, Europa, Asien und ebenso Weltbank und der Internationale Währungsfond IWF), die Zerstörung der Umwelt, die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung und die Verletzung der Menschenrechte der Völker Lateinamerikas vorangetrieben mit ihrer Gier nach großen Profiten. Diese Verhältnisse sind ermöglicht worden durch die Kontrolle, die die Vereinigten Staaten durch das 20. Jahrhundert hindurch über die Regierungen der Region ausübten, die riesige Ländereien abtraten (einige tun dies noch heute), Steuerbefreiungen genehmigten, Bergbau und die Ausbeutung von Wasser und der biologischer Vielfalt gewährten. Gleichzeitig verschlimmerten sich die Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung und den Arbeitskräften in der Region wurde kein Schutz gewährt. […]


Südamerika

Über die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch intensive Landwirtschaft und Viehzucht

von Andrés Gaudin (Lima, 08. Juli 2010, noticias aliadas).- Nur wenige Themen verbinden verschiedene Länder so sehr wie die Gefährdung der Ernährungssicherheit, die vom Klimawandel ausgeht. Die vier Mercosur-Vollmitglieder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay gehören zu den Staaten, in denen dieser Prozess aufmerksam beobachtet wird. Wie der uruguayische Agronom Fernando Queirós Armand Ugon erläutert, begann die Entwicklung zu Zeiten der industriellen Revolution und verstärkte sich gegen Mitte des letzten Jahrhunderts durch seine „Verbindung zu einem Produktionsmodell, das auf dem Raubbau an natürlichen Ressourcen beruht und durch ein kurzsichtiges und räuberisches Konsumverhalten motiviert ist“. […]


25. Mai 1810 – 25. Mai 2010: Was hat sich in 200 Jahren Unabhängigkeit geändert?

von Andrés Capelán(Montevideo, 14. April 2010, comcosur).- Der US-amerikanische Autor und Aktivist Walter Mosley stellt in seinem Buch „Workin’ on the chain gang” (*) folgende Überlegungen an: „Es hat mich immer schon befremdet, welche Bedeutung den Jahrestagen beigemessen wird. Besonders misstrauisch machen mich Gedenkfeiern, die anlässlich eines vollen Jahrzehnts arrangiert werden. (…) Der 200. Jahrestag der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung bot der Nation den Anlass, die Feierlichkeiten auf mindestens zwei Jahre auszudehnen, und das, obwohl die schwarze Bevölkerung des Landes ein volles Jahrhundert länger auf ihre Befreiung warten musste und Frauen, völlig egal, ob schwarz oder weiß, erst im 20. Jahrhundert das Wahlrecht bekamen.“ […]


Costa Rica

Gesetz über indigene Rechte erneut abgelehnt – Indígenas kündigen Proteste an

von Natalia López(Buenos Aires, 02. November 2009, púlsar).- Aktivist*innen der indigenen Bevölkerung Costa Ricas bereiten in verschiedenen Orten im Land Aktionen vor, mit denen sie ihre Forderung nach Autonomie bekräftigen wollen. Aktueller Anlass für die Proteste ist die Ablehnung einer Gesetzesinitiative zur indigenen Autonomie durch das costaricanische Parlament. […]


Kolumbien

2.077 Tote – Die kolumbianische Armee oder: Glanz und Glorie des Terrors

von José Hilario López Rincón(Quito, 27. Oktober 2009, alai).- Es ist immer wichtig, die Sachen beim Namen zu nennen. Was läuft wie eine Ente, schnattert und fliegt wie eine Ente, einen Schnabel hat wie eine Ente, schwimmt und kackt wie eine Ente, ist eine Ente. Kein Zweifel. Was hingegen große Ohren hat wie ein Esel, läuft wie ein Esel, eine Mähne hat wie ein Esel, Eselshufe hat und iaht wie ein Esel, ist ganz eindeutig ein… na? Ein Esel, richtig. So einfach ist das. […]