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von Andreas Behn (Berlin, 13. Oktober 2014, taz).- Die Stimmung in Brasilien ist gespannt. Viele reden von einem Umbruch, der notwendig ist und endlich bevorsteht. Andere sind verunsichert, sie haben Angst, etwas Wichtiges könnte verloren gehen. Es herrscht Wahlkampf, in knapp zwei Wochen wird eine Stichwahl über die zukünftige Präsidentschaft entscheiden. Die Reichen, die privaten Medien, Unternehmer und die politische Rechte frohlocken. Erstmals sieht es so aus, als könnt...
Marina Silva: Brasiliens Umweltpolitik im Rückwärtsgang
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von Andreas Behn (Berlin, 16. April 2012, npl).- "Unter der Regierung von Dilma Rousseff gibt es in der brasilianischen Umweltpolitik erstmals seit 20 Jahren Rückschritte", erklärte die ehemalige Umweltministerin Marina Silva. Im Interview mit dem Internetportal Terra nannte sie das Beispiel des neuen Waldgesetzes (Código Florestal), das seit Monaten im Kongress debattiert wird. Der Entwurf des Waldgesetzes schränke „auf allen Ebenen den Schutz der Umwelt ein, erlaubt Abholzu...
Marina Silva, die Kautschuk-Kriegerin
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von Carolina Velázquez (Mexiko-Stadt, 07. Januar 2011, cimac).- Die Umweltschützerin Marina Silva hat der neuen brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff ihre besten Wünsche für eine erfolgreiche Amtszeit übermittelt. Als eine ihrer Mitbewerberinnen bei der Präsidentschaftswahl 2010 hatte die Kandidatin der Grünen Partei PV (Partido Verde) in der ersten Runde 19,3 Prozent der Stimmen geholt. In ihrer Web-Botschaft unter dem Titel: "Meine größten Wünsche für eine gute Regier...
Brasilien: Ultrarechter Präsidentschaftskandidat fährt satten Wahlsieg ein
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(Rio de Janeiro, 8. Oktober 2018, taz).- Der erwartete Rechtsruck ist eingetreten: Fast 50 Millionen Brasilianer stimmten bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag für den rechtsextremen Ex-Militär Jair Bolsonaro. Mit 46 Prozent liegt er deutlich vor Fernando Haddad von der Arbeiterpartei PT, der auf gut 29 Prozent kam. Nur knapp verfehlte Bolsonaro sein erklärtes Ziel, bereits im ersten Durchgang zu gewinnen. „Schuld waren die elektronischen Wahlurnen“, wusste Bolsonaro bereit...
Kommentar: Brasilien blickt in eine ultra-rechte Zukunft
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(Rio de Janeiro, 8. Oktober 2018, taz).- Noch besteht etwas Hoffnung in Brasilien. Nicht ausgeschlossen, dass der Ex-Militär Jair Bolsonaro doch noch gestoppt wird. Dass sein rechtsextremer Diskurs die Menschen stutzig macht und verhindert, dass er weitere vier Prozent Stimmen hinzugewinnt und auch den zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahl gewinnt. Doch es ist unwahrscheinlich. Zu befürchten ist, dass das fünftgrößte Land der Welt sich demnächst in die Staatengruppe einr...