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Vormarsch des Agrobusiness gefährdet Ernährungssicherheit in Südamerika
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Von Andreas Behn, Rio de Janeiro (Rio de Janeiro, 07. September 2017, npl).- Sojaplantagen soweit das Auge reicht. Einige Landstriche des lateinamerikanischen Binnenlandes Paraguay sehen aus wie eine einzige Monokultur. Von der früheren Waldlandschaft ist kaum ein Baum übriggeblieben. Ökolog*innen sprechen von einer 'grünen Wüste'. Das Agrarbusiness macht mit dem Export gute Gewinne, doch Lebensmittel werden immer weniger produziert. Die Vertreibung von Kleinbauernfami...
Kampf um den Chaco
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von Luis Rómboli (Montevideo, 19. Juni 2012, la diaria).- Inmitten des sich zuspitzenden Konflikts innerhalb des paraguayischen Agrarsektors bestätigte Emiliano Camacho, Kontrolleur des Nationalen Instituts für ländliche Entwicklung Indert (Instituto Nacional de Desarrollo Rural y de la Tierra) gegenüber la diaria, dass man eine „starke Präsenz uruguayischer Staatsbürger“ bemerkt habe, die als Eigentümer*innen jener Grundstücke aufträten, die der lokalen Bevölkerung im Zuge d...
Abholzung im Chaco um mehr als 20 Prozent gestiegen
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(Lima, 25. Januar 2012, noticias aliadas).- In der westlichen Region des Chaco gingen im vergangenen Jahr mehr als 286.000 Hektar Wald verloren. Das sind 23 Prozent mehr als 2010, wie ein am 16. Januar veröffentlichter Bericht der Umweltorganisation Guyra Paraguay feststellt. Der Chaco macht in Paraguay eine Fläche von 14 Mio. Hektar aus, die natürlicherweise mit Wald bedeckt sind.   Dieses Gebiet sei “Quelle des traditionellen Lebens der indigenen Gemeinden, beherbergt eine...
Der Gran Chaco – Billigland und abgebrannt
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Im Herzen Südamerikas befindet sich ein riesiges Waldgebiet: der Gran Chaco. Bewohnt wird er von wenigen Menschen, aber immer mehr wollen ihren Profit aus den dortigen Ressourcen ziehen. Ohne Sinn und Verstand werden Waldressourcen vernichtet. Und die Konflikte zwischen Indigenen, Campesin@s und Großgrundbesitzer*innen um Land und Rohstoffe verstärken sich dabei mehr und mehr.
200.000 Fußballfelder Wald sind weg
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(Lima, 8. Februar 2018, servindi/poonal)-. Nach Schätzungen des Monitoring-Projekts für das andine Amazonasgebiet MAAP (Proyecto de Monitoreo de la Amazonía Andina) sind im Jahr 2017 143.425 Hektar Wald in Peru verschwunden, was in etwa der Größe von 200.000 Fußballfeldern entspricht. Trotz dieser Größenordnung ist die Abholzung im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gesunken. Die am stärksten betroffenen Regionen befinden sich im zentralen Amazonas (Ucayali/Huánuco) und im s...