Monroe-Doktrin
1823 sprach sich der damalige US-amerikanische Präsident James Monroe vor dem Kongress dafür aus, den europäischen Einfluss in Lateinamerika einzudämmen. Unter Berufung auf seine „Doktrin“ rechtfertigten die USA künftige militärische Interventionen. Anfang des 20. Jahrhunderts ging es wie bei den sogenannten „Bananenkriegen“ hauptsächlich um wirtschaftliche Interessen, die sie in Kuba, Panama, der Dominikanischen Republik, in Nicaragua, Mexiko, Haiti, Honduras, Grenada, Peru, Guatemala, Kolumbien und El Salvador durchsetzten, indem sie Regierungen stürzten und kooperative Regierungsvertreter an die Macht brachten. Während der Zeit des Kalten Krieges konzentrierten sich die USA auf Aufstandsbekämpfung und Eindämmung des Kommunismus in Kuba, Haiti, Ecuador, Panama, Brasilien, der Dominikanischen Republik, in Guatemala, Chile, El Salvador, Nicaragua, Grenada, Honduras und Bolivien. Ihre Einflussnahme reichte von gezielter militärischer Schulung, Unterstützung der Militärdiktaturen, verdeckte Operationen wie Plan Cóndor und Folter
Monroe-Doktrin von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.