Illegitime Schulden

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sind laut der Kommission zur Streichung illegitimer Schulden CADTM dann illegitim, wenn sie allein im Interesse einer privilegierten Minderheit aufgenommen werden, zum Beispiel zur Rettung von Banken, die für die Krise verantwortlich sind. Diese auch als verabscheuungswürdige Schulden (deudas odiosas) bezeichneten Schulden, richten sich klar gegen die Interessen der Bevölkerung und die Gläubiger*innen sind im vollen Besitz dieser Kenntnis. Illegitime oder verabscheungswürdige Schulden schließen auch einen Großteil der Kredite ein, die von den lateinamerikanischen Militärdiktaturen aufgenommen wurden. Denn mit diesen Krediten wurden u.a. Waffenkäufe finanziert, um die Bevölkerung zu unterdrücken. Auch die kreditfinanzierte Kapitalflucht dient allein einer priveligierten Minderheit. Die Übernahme von Auslandsschulden privater Unternehmen durch den Staat, die Privatisierung öffentlicher Unternehmen, die häufig an Kreditvergaben geknüpft sind sowie Mega-Bauprojekte, haben die jeweiligen Unternehmer*innen begünstigt, nicht aber die Bevölkerung.

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