Kolumbien: Frieden? Doch was kommt dann?

Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation FARC dauern nun schon drei Jahre. Begleitet von großer medialer Aufmerksamkeit schüren die bisherigen Fortschritte bei den Verhandlungen die Hoffnung, dass bereits im März 2016 ein Friedensvertrag zwischen beiden Seiten unterschrieben werden könnte, der einen formellen Schlussstrich unter diesen mehr als 50 Jahre währenden Konflikt ziehen soll. Doch was kommt dann?

Der „Congreso de los Pueblos“ ist ein Dachverband der kolumbianischen sozialen Bewegungen mit mehr als 25.000 Mitgliedern. Zwei Vertreterinnen des „Kongresses der Völker“ waren gerade in Europa. Sie sind der Meinung, dass ein Friedensvertrag mit der Guerillaorganisation FARC noch lange kein Ende der Gewalt bedeutet. Was passiert mit der zweitgrößten Guerillagruppe ELN? Was passiert mit den paramilitärischen Organisationen, die in vielen Landesteilen über großen Einfluss verfügen? Was passiert mit der Waffen und der Macht der hochgerüsteten kolumbianischen Armee? Und was ist mit der ungleichen Landverteilung und der mangelnden politischen Teilhabe, die beides den Bürgerkrieg mit ausgelöst haben?

 

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