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Maschinenbauer Voith stoppt Lieferung für Wasserkraftwerk in Honduras Von Redaktion amerika21(5. Mai 2016, amerika21).- Der deutsche Maschinenbaukonzern Voith hat am Mittwoch den Stopp seiner Lieferungen an das Wasserkraftwerk Agua Zarca in Honduras bekannt gegeben. Das Unternehmen begründete den Schritt mit den gewaltsamen Toden der beiden Mitglieder der Menschenrechts- und Umweltorganisation COPINH, Berta Cáceres und Nelson García. Beide Aktivist*innen hatten sich gegen das Wasserkraftwerkprojekt engagiert und waren im März unmitte...
Indigene Gemeinden gegen ein Staudammprojekt von Knut Hildebrandt (Berlin, 23. Mai 2015, npl).- Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten M...
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Staudammprojekt HidroAysén abgelehnt von Coordinación Cono Sur (Buenos Aires, 11. Juni 2014, púlsar).- Nach einem sechsjährigen Rechtsstreit können soziale Organisationen einen Erfolg feiern: Die chilenische Regierung hat den Bau des Staudammprojekts HidroAysén im chilenischen Teil Patagoniens gestoppt. Umweltminister Badenier teilte mit, die Entscheidung sei gefallen, weil das Projekt keine Maßnahmen für die Entschädigung und Abmilderung von Umweltschäden zur Verfügung gestellt habe. Energieminister Máximo Pac...

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