Honduras

Karla Rivas (Radio Progreso) erhält Medienpreis „Peter Mackler“ 2011


von Gabriela Mendoza Vázquez

Karla Rivas / seniales.blogspot.com(Mexiko-Stadt, 05. September 2011, cimac).- Die honduranische Journalistin Karla Rivas vom Radiosender „Radio Progreso“ erhält den Journalistenpreis “Peter Mackler“. Der Preis wird von den Organisationen Reporter ohne Grenzen und Global Media Forum vergeben. Die Auszeichnung wird für ethisch wertvollen und mutigen journalistischen Einsatz verliehen. In diesem Jahr wird erstmals eine Frau mit diesem Preis ausgezeichnet.

 

 

 

 

Camille J. Mackler, Verantwortliche für die Preisverleihung erklärte: “Rivas hat bei ihrer Arbeit Mut und Integrität bewiesen, um unzensierte Informationen anzubieten. Dabei hat sie ihre persönliche Sicherheit aufs Spiel gesetzt, weshalb die Auszeichnung eine Wertschätzung für ihre Verpflichtung gegenüber den journalistischen Prinzipien ist.”

Die Preisverleihung wird am 20. Oktober 2011 im Presseklub in Washington stattfinden.

CC BY-SA 4.0 Karla Rivas (Radio Progreso) erhält Medienpreis „Peter Mackler“ 2011 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Foto: Antje Vieth (Berlin, 14. September 2017, npl).- Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt würden und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz in Kra...
20 Jahre Comunidad de Paz Der Film "Chocolate de Paz" wird in Europa nur selten aufgeführt, wie hier beim Screening von Filmouflage in Berlin. Foto: Filmouflage Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen P...
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz mit dem zynischen Namen: Gesetz über die Verjährung des staatlichen...
Wo ist Santiago Maldonado? Wo ist Santiago Maldonado? Am 1. September, einen Monat nach Verschwinden des Aktivisten, protestieren Argentinier auf der ganzen Welt. Hier auf dem Wittenbergplatz in Berlin, unweit der argentinischen Botschaft. Foto: Jessica Zeller In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado. Am 1. August war der junge Mann bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswag...
Uyacali: Shipibo-Indigene noch immer ohne Landtitel – sechs weitere Morde Von Vigilante Amazónico Ermordet, weil sie ihr Land nicht hergeben wollten: Sechs Shipibo-Indigene starben Anfang September 2017 durch Kopfschuss / Foto: vigilante amazónico (Lima, 06. September 2017, servindi-poonal).- Am vergangenen 1. September sind sechs Bauern des indigenen Volkes der Shipibo im Distrikt Nueva Requena nahe der Amazonas-Stadt Pucallpa (Department Ucayali) erschossen worden. Hintergrund der Morde war nach Angaben von Vigilante Amazónico die Weigerun...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.