Es fehlen 43 mexikanische Studenten! Und viele mehr! Menschenrechtsverletzungen gibt es vielerorts in Lateinamerika. Auch die Opfer früherer Diktaturen kämpfen weiter für die Aufarbeitung der Verbrechen von damals. Doch die Sparpolitik von heute fängt oft bei den Zeugenschutz-Programmen an. Archive werden nur zögerlich geöffnet und Täter gehen viel zu oft straffrei aus. Beiträge zu Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit – jetzt und in Zukunft.

Ayotzinapa Demo
Drei Jahre ohne die 43 aus Ayotzinapa
Drei Jahre ohne die 43 aus Ayotzinapa
Inzwischen sind schon drei Jahre vergangen, seitdem die 43 Studierenden aus der Escuela Normal Rural von Ayotzinapa spurlos verschwunden sind. Genauso wie der Verbleib der Studierenden ist auch der Umgang der Justiz mit diesem Verbrechen weiterhin ungewiss. Wieder einmal finden Demonstrationen und andere Protestaktionen statt, die von den Angehörigen der
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foto grab verschwundene
Colonia Dignidad: Endlich Aufarbeitung?
Colonia Dignidad: Endlich Aufarbeitung?
In der von deutschen Aussiedlern gegründeten Sektensiedlung Colonia Dignidad in Südchile herrschte ein jahrzehntelanges Schreckensregime mit Zwangsarbeit, der Verabreichung von Psychopharmaka an Bewohnerinnen und Bewohner und systematischem Kindesmissbrauch. Das Militärregime unter Augusto Pinochet ließ dort politische Gefangene foltern und verschwinden. Lange nach den ersten Hinweisen auf die Verbrechen in der
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María Urrozola
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet
Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt würden und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten
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Federico Efrón
Argentinischer Aktivist bleibt verschwunden
Argentinischer Aktivist bleibt verschwunden
In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib von Santiago Maldonado. Am 1. August war der linke Aktivist bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswagen verfrachtet worden. Das berichten Augenzeugen, die an dem Tag dabei waren. Seitdem fehlt von dem
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Proteste
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet
Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich
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Wo ist Santiago Maldonado?
Wo ist Santiago Maldonado?
In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado. Am 1. August war der junge Mann bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswagen verfrachtet worden. Seitdem fehlt von ihm jede Spur
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Mit dem Ende der Entwaffnung beginnt die Geschichte der FARC-Partei
Mit dem Ende der Entwaffnung beginnt die Geschichte der FARC-Partei
(Montevideo 16. August 2017, la diaria-poonal).- Der letzte Container mit Waffen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) verließ am 15. August eine der Normalisierungs- und Übergangszonen, in denen bis jetzt etwa 7.000 Guerillakämpfer*innen auf ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorbereitet wurden. Damit ist die Entwaffnung der Guerilla beendet. Die Vereinten Nationen,
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Peru_Fujimori 2008 während des Prozesse - Von Iamtheboo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,.jpg
Fujimoris Aussichten auf Begnadigung
Fujimoris Aussichten auf Begnadigung
Von Andrés Alsina. (Montevideo, 29. Juli 2017, la diaria).- In Peru wird erneut über eine mögliche präsidentielle Begnadigung des 78-jährigen Alberto Fujimori diskutiert. Laut einem Artikel der New York Times haben sich seine Chancen dafür verbessert; sie stehen gerade so gut wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren.
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Stürmische Zeiten
Stürmische Zeiten
(Montevideo, 7. August 2017, la diaria).- Sowohl das Regierungslager als auch die venezolanische Opposition haben sich zu den Geschehnissen der letzten Tage in diesem Land geäußert. Die Ereignisse reichen von einer angeblichen Militärrevolte bis zur Absetzung der Generalstaatsanwältin Luisa Ortega durch den Verfassunggebende Versammlung und betreffen auch den neuerlichen Hausarrest
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Kämpft gegen den undemokratischen Umbau von Staat und Justiz: Die ehemalige Richterin Tirza Flores / Foto: Hondurasdelegation
Autoritärer Umbau von Staat und Justiz
Autoritärer Umbau von Staat und Justiz
Von Jutta Blume. (Berlin, 23. Juli 2017, npl).- Im November finden in Honduras Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández wird sich dabei zur Wiederwahl stellen, obwohl die Verfassung das bislang verboten hatte. Da Hernández‘ Nationale Partei die staatlichen Institutionen weitgehend kontrolliert, gilt seine Wiederwahl als wahrscheinlich.
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