Bolivien: Zehn Jahre Aufstand in El Alto

Angehörige der Opfer fordern die Auslieferung de Lozadas. Foto: Amerika21/ABIBolivien: Am 17. Oktober jährt sich zum zehnten Mal die Flucht des bolivianischen neoliberalen Präsidenten Gonzalo Sanchez de Lozada in die USA. Vorausgegangen war ein Aufstand der Bevölkerung El Altos. Die hauptsächlich von Aymaras und Quechuas bevölkerte Nachbarstadt des Regierungssitzes La Paz war im Oktober 2003 das Epizentrum eines gesellschaftlichen Erdbebens, das die Voraussetzungen für Evo Morales‘ Präsidentschaft schuf. Unter dem ersten indigenen Präsidenten Lateinamerikas wurde 2009 eine neue Verfassung verabschiedet und die Bodenschätze nationalisiert. Aktivist*innen von damals erzählen, was sich vor zehn Jahren in Bolivien abgespielt hat.

 

(Die Recherche zu diesem Beitrag wurde durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst gefördert)

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