Roberto Micheletti


Bajo Aguán 2010: Bauer nach der Räumung in Aldea Panamá vor den Überresten seiner Hütte / Sandra Cuffe, flickr
Honduras

Bajo Aguán – Militarisierung, Angst und Tod

von Carlos Iaquinandi* (La Paz, 23. August 2011, bolpress).- Die Regierung von Porfirio Lobo unterstützt die Interessen des agroindustriellen Sektors, den ein paar honduranische Familien kontrollieren. Dies ist gewissermaßen als Fortsetzung des Militärputsches vom Juni 2009 zu sehen, bei dem der gewählte Präsident Manuel Zelaya aus dem Amt gejagt wurde. Unter dem Vorwand, das Gebiet “befrieden” zu wollen, wurden Polizeikräfte und Militär in die Region Bajo Aguán entsendet. […]


Álvaro Colom erkennt Lobo an

(Guatemala-Stadt, 23. Januar 2010, cerigua).- Wie am 23. Januar bekannt wurde, erkennt der guatemaltekische Präsident Álvaro Colom den Regierungschef von Honduras, Porfirio Lobo offiziell an. Noch im vergangenen November hatte Colom betont, dass es keinen Regierungswechsel geben könne, wenn nicht der gestürzte Präsident Zelaya wieder eingesetzt werde. Den Angaben zufolge sagte Colom nun, Lobo sei ein demokratisch gewählter Präsident und er, Colom, habe niemals Bedingungen gestellt außer dass er einen ehrenvollen Ausweg für Zelaya wünsche. […]


Honduras

Verschleppte Politik a la Hondureña

von Erika Harzer(Berlin, 05. November 2009, npl).- Tegucigalpa. Bis zum 5. November sollte in Honduras sowohl die international besetzte Überwachungskommission, als auch die Regierung der nationalen Versöhnung gebildet worden sein. Ohne angegebenes Zeitlimit wurde darüber hinaus erwartet, dass die Exekutive wieder in den Status von vor dem 28. Juni – dem Tag der Verschleppung des gewählten Präsidenten Mel Zelaya – versetzt werden sollte. So zumindest steht es in dem als historisches Dokument benannten Abkommen, das am 30. Oktober von den Delegationen des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya und der de-facto-Regierung von Roberto Micheletti unterzeichnet wurde. […]


Honduras

Micheletti in Bedrängnis: Argrarinstitut geräumt – Proteste gehen weiter

von Kerstin Sack(, 01. Oktober 2009, ).- Nach Berichten lokaler Medien stößt der De–Facto–Präsident Micheletti mit dem Dekret zur Einschränkung der Meinungs– und Bewegungsfreiheit auf Widerstand im eigenen Lager. Zahlreiche Mitglieder der De–Facto–Regierung kritisierten das Dekret. Der Vizepräsident des Regimes erklärte, dass diese Vorgehensweise die Wahldurchführung bedroht. Auch einflussreiche Unternehmer kritisieren das Dekret. Außerdem fordern sie eine Wiedereinsetzung von Zelaya und die Entsendung von 3.000 UN–Blauhelmen, unter anderem aus Kolumbien. Das Land wird, ebenso wie gegenwärtig Honduras, von einer rechten Regierung geführt. Auch das oberste Wahlgericht hat die Einschränkung der demokratischen Freiheit verurteilt und fordert, dass die Maßnahmen zurückgenommen werden, um die Durchführung der Wahlen nicht zu gefährden. […]


Argentinien Honduras

Honduras: Interview mit dem argentinischen Soziologen und Politologen Atilio Borón über den Putsch gegen Präsident Zelaya

Atilio Borón ist argentinischer Politologe und Soziologe, Profesor an der Sozialwissenschafltichen Fakultät der Universität Buenos Aires. Borón schreibt außerdem in verschiedene Print- und Online-Zeitungen. "Was in Honduras geschieht ist meiner Meinung nach folgendes. Dort hast du eine Regierung, die aus einer liberal-konservativen Partei entstand. Mit einem Mann, der aus einer liberal konservativen Tradition kommt. Während seiner Regierungszeit erkennt er die  […]


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onda-info 212

Einen wunderschönen guten Tag. Bei mittlerweile tropische Hitze haben wir uns wieder jede Mühe gegeben, ein spannendes onda-info zu produzieren… Los geht’s mit einer Meldung aus Paraguay. Hochgiftige Pestizide werden dort tonnenweise versprüht. Das soll zukünftig noch einfacher werden – mit Hilfe eines neuen Gesetzes. Doch das wirklich wichtige Ereignis ist der Putsch in Honduras. Dort ist die Hölle los, nachdem Präsident Zelaya  […]