Otto Perez Molina


Guatemala

„Der guatemaltekische Staat braucht eine wahrhaftige Revolution“ – Interview mit der indigenen Journalistin und Buchautorin Irma Alicia Velásquez

Von Carol Rivas, FGER. (San José, 28. Januar 2016, voces nuestras).- Seit Mitte Januar ist Jimmy Morales neuer Präsident Guatemalas. Seine Wahl im Herbst galt als Protestwahl – nachdem Ex-Präsident Otto Pérez Molina und verschiedene Führungspersönlichkeiten seiner Regierung über das letzte Jahr hinweg über Korruptionsskandale gestürzt waren. […]


El Salvador Guatemala Honduras USA
Fokus: Menschenrechte 2015

Zentralamerika/ USA: Mehr Wohlstand für den Süden?

Auch die USA haben Erfahrungen mit dramatisch hohen Flüchtlingszahlen: Mitte letzten Jahres griffen die US-Behörden 60.000 unbegleitete Minderjährige an der Grenze auf. Das Problem an der Wurzel packen, in den Hauptherkunftsländern Jobs schaffen, Institutionen stärken, Sicherheit verbessern. Das ist die milliardenschwere ,,Allianz für Wohlstand“, die die USA vor fast einem Jahr mit Guatemala, Honduras und El Salvador geschlossen haben. Und tatsächlich: Die Anzahl von Migranten,  […]


Guatemala

Guatemaltekisches Präsidentenkarussell

In Guatemala tritt Otto Pérez Molina zurück und landet im Untersuchungsgefängnis. Ein Erfolg für die guatemaltekische Zivilgesellschaft. Doch bei ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am vergangenen Sonntag liegen Kandidat_innen vorne, die nicht dafür stehen, dass das pseudo-demokratische System Guatemala vor einschneidenden Veränderungen steht.


guatemala 27a. Foto: Cerigua/soy502
Guatemala

Zehntausende fordern Rücktritt von Präsident Pérez Molina

(Guatemala-Stadt, 27. August 2015, cerigua).- Der 27. August wurde für ganz Guatemala zu einem historischer Tag, nachdem Zehntausende von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Student*innen, Arbeiter*innen, Gewerkschaftler*innen und Akademiker*innen mit lauter Stimme den Rücktritt des Präsidenten Otto Pérez Molina sowie tiefgreifende Veränderungen im politischen System forderten. […]


Guatemala

Fast 18.000 gewaltsame Tode in drei Regierungsjahren von Pérez Molina

(Guatemala-Stadt, 09. Januar 2015, cerigua).- Als die Gruppe zur gegenseitigen Unterstützung GAM (Grupo de Apoyo Mutuo) ihren Jahresbericht 2014 zum Thema Menschenrechte vorstellte, fiel eines besonders auf: In den drei Regierungsjahren von Präsident Otto Pérez Molina sind 17.890 Menschen einem gewaltsamen Tod zum Opfer gefallen. Die Untersuchung stellte dar, dass in der Amtszeit von Pérez Molina durchschnittlich 497 Tote im Monat zu beklagen waren; das entspricht einer Zahl von 17 Toten täglich. Diese Information können auch die mit der Sicherheit betrauten Beamt*innen nicht in Frage stellen – die von ihnen anvisierten Ergebnisse haben sich nicht eingestellt. […]


guatemala juan-tuyuc-1-300x224. Foto: Medio a medio
Guatemala

Führender indigener Aktivist getötet

von PIA (Concepción, 23. Januar 2014, medio a medio/cerigua).- Der 56-jährige Juan León Tuyuc Velásquez wurde am Morgen des 15. Januar am Straßenrand der Interamericana bei Sololá, etwa 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Guatemalas, tot aufgefunden. Seine Leiche weise „Schläge am ganzen Körper und Schussverletzungen“ auf, so Mario Itzep, Sprecher der Beobachtungsstelle für Indigene Völker (Observatorio de Pueblos Indígenas). Juan Tuyuc hat eine Laufbahn als Aktivist hinter sich, vom Kommandanten der Guerilla EGP (Ejército Guerrillero de los Pobres) bis zum indigenen Anführer. Sein Tod ist von enormer Bedeutung in einem Land, in dem die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mächte einen Komplott der Straflosigkeit für diejenigen schmieden, die das Massaker an tausenden Indigenen während der blutigen Diktatur von Ríos Montt verübt haben. […]


Diese beiden Wachmänner standen im August vor Gericht, weil sie das Feuer auf protestierende AnwohnerInnen eröffnet haben sollen. Foto: Prensa Comunitaria/Nelton Rivera (CC BY-NC-SA 3.0)
Guatemala

Dialog über umstrittenes Wasserkraftwerk

(Guatemala-Stadt, 09. Oktober 2013, cerigua).- Am Montag, 7. Oktober begann der Dialog zwischen Vertreter*innen mehrerer Gemeinden aus dem guatemaltekischen Bezirk Huehuetenango und der Regierung, um über den Konflikt um das Wasserkraftwerk Hidro Santa Cruz zu sprechen. Wie das Portal Siglo 21 mitteilte, fordern Anwohner*innen eine Volksbefragung mit dem Ziel, das Kraftwerk abzulehnen. Neben den Vertreter*innen der Gemeinden nahm Präsident Otto Pérez Molina an der Gesprächsrunde teil, sowie weitere Regierungsmitglieder, Vertreter*innen des Unternehmens und geladene Persönlichkeiten. […]


3.500 Soldaten setzen den Ausnahmezustand durch. Foto: Amerika21/mimundo-fotorreportajes.org
Guatemala

Ausnahmezustand in Bergbauregion

von Stephan Tschirren (Guatemala-Stadt, 06. Mai 2013, amerika21.de).- Am 2. Mai hat die Regierung des früheren Generals Otto Pérez Molina den Ausnahmezustand über fünf Gemeinden der beiden Departmente Santa Rosa und Jalapa verhängt. 3.500 Soldaten und zusätzliche Polizeieinheiten wurden im Verlauf des Tages in den Südosten Guatemalas verlegt. Bereits am ersten Tag des im Moment auf 30 Tage befristeten Ausnahmezustandes verhafteten die Sicherheitskräfte 16 Personen. […]


Foto: radio pozol
Mexiko

Habt ihr das gehört? Das ist der Klang ihrer Welt, die zusammenbricht…

von Iñaki Berazaluce, Marta Molina (Berlin, 22. Dezember 2012, otramérica).- 21. Dezember. Das Datum, an dem sich der heilige Zyklus der Maya änderte und ein Tag, der das Gedenken an das Massaker von Acteal vorwegnimmt. 50.000 Zapatist*innen marschierten maskiert und in Stille durch die wichtigsten Orte von Chiapas. Eine fünfzeilige Erklärung kündigt das indigene Wiedererstarken an… Ein historischer Tag. […]


Guatemala

Schweres Erdbeben fordert mindestens 52 Tote

(Venezuela, 09. November 2012, telesurpulsar-poonal).- Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 auf der nach oben offenen Richterskala hat mindestens 52 Menschenleben gefordert. Am 7. November hatte in Guatemala um 10:35 Uhr Ortszeit mehr als 30 Sekunden lang die Erde gebebt. Laut Behördenangeben werden noch immer 22 Personen vermisst, mehr als 150 Personen seien verletzt worden. Es handelt sich um das stärkste Erdbeben seit 36 Jahren. […]