Marco Arana


Cecop-Protestaktion (Archiv) / Bildquelle: kaosenlared
Mexiko

Staudamm La Parota: Cecop-Sprecher Marco Suástegui verhaftet

(Berlin, 23. Juni 2014, poonal).- Am 17. Juni verhaftete die Polizei in Acapulco Marco Antonio Suástegui, Sprecher des Ejido- und Gemeinderates gegen den Staudamm La Parota, Cecop (Consejo de Ejidos y Comunidades Opositoras a la presa La Parota). Bei der Verhaftung soll Suástegui brutal geschlagen worden sein. Innerhalb weniger Tage wurde er in drei verschiedene Gefängnisse verlegt. Derzeit befindet er sich im Hochsicherheitsgefängnis von Tepic im Bundesstaat Nayarit. […]


Jetzt darf Varela Panama auch als Präsident vertreten - hier war er 2011 als Außenminister und Vizepräsident (unter Martinelli) auf der 41. Sitzung der OAS / Foto: OEA-OAS, CC BY-NC-ND 2.0, flickr
Panama

Varela, der neu gewählte Präsident Panamas

von Marco A. Gandásegui, jr*. (Quito, 08. Mai 2014, alai).- Der Sieg von Juan C. Varela von der Partei Panameñista war zweifellos das wichtigste Ereignis der am vergangenen 4. Mai durchgeführten Wahlen. Vor allem Interessensgruppen des panamaischen Großkapitals reagierten erleichtert auf die Niederlage des Kandidaten der Regierungspartei, José Domingo Arias. Dabei waren nicht so sehr die Inhalte, die Arias vertrat, von Bedeutung.   […]


Marco Arana in Cajamarca. Foto: Servindi/La Mula
Lateinamerika

Von Linken und Rechten, Umweltschutz und Fortschritt

von Marco Arana* (Lima, 28. März 2013, servindi).- Alle Präsident*innen Lateinamerikas, egal ob aus dem linken oder rechten politischen Flügel, konnten ihrer Wähler*innen stets mit dem Versprechen gewinnen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die bestehende Armut zu verringern oder gar zu beseitigen. Während für die einen das Rezept zum Erfolg im wirtschaftlichen Neoliberalismus besteht, setzten die anderen darauf, von staatlicher Seite stärker ins Wirtschaftssystem einzugreifen sowie die Erträge umzuverteilen. […]


Widerstand gegen das Projekt Conga / Foto-Jorge Olivera, Servindi-
Peru

Das tödliche Vorgehen der Regierung Humala

von Wilfredo Ardito Vega* (Fortaleza, 09. Juli 2012, adital).- Tausende von Menschen in und außerhalb von Peru waren erschüttert über das Video, in dem Marco Arana auf der Plaza de Armas in Cajamarca festgehalten und brutal geschlagen wird. Nicht ohne Grund haben sich viele gefragt: Wenn die Polizei an einem öffentlichen Ort, vor den Fernsehkamaras und gegen eine Person, die im Ausland Auszeichnungen erhalten hat, so handelt – was würde sie dann mit jenen tun, die weniger bekannt sind? Und wie verhält sie sich, wenn keine Presse in der Nähe ist? […]


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Peru

Pinselstriche aus Cajamarca

von Paul Maquet* (Berlin, 06. Juli 2012, la mula-poonal).- Nachdem ich zehn Tage in Cajamarca verbrachte, davon sieben während des unbefristeten Streiks und drei während des Ausnahmezustandes, konnte ich ein paar persönliche Schlüsse ziehen. An erster Stelle gilt es zu sagen, dass die Losung „Conga kommt nicht“ (“Conga no va”) keine Parole einer kleinen radikalisierten Gruppe ist, sondern die Klage des Volkes. […]


Anti-Bergbau-Protest gegen die Mine Conga. Foto: Agenciapulsar.org
Peru

Nach Auseinandersetzungen um Bergbauprojekt Conga: Ex-Priester Marco Arana festgenommen

(Venezuela, 04. Juli 2012, telesur, púlsar, poonal).-  Die peruanische Regierung hat am Dienstag, 3. Juli einen Ausnahmezustand von 30 Tagen über die Provinzen Celendín, Hualgayoc und Cajamarca verhängt. Zuvor war es in Celendín zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstrant*innen und der Polizei gekommen. Dabei wurden vier Menschen getötet und mindestens 21 verletzt. […]


Proteste an den Bergseen / Foto: servindi
Peru

Landesweiter „Protestmarsch für das Wasser“ startet am 1. Februar

(Lima, 09. Januar 2012, servindi/poonal).- Der geplante landesweite „Marsch für das Wasser“ soll am 1. Februar in Cajamarca beginnen und am 10. Februar in der Hauptstadt Lima eintreffen. Dies haben die teilnehmenden sozialen Organisationen kürzlich auf einer Zusammenkunft entschieden.   […]


Foto: Stephanie Boyd
Lateinamerika Peru

Den Bergbau fest im Blick

von Stephanie Boyd, Cuzco (Berlin, 26. November 2011, lateinamerikanachrichten).- Nach den Wahlen in Peru, aus denen der linksnationalistische Ollanta Humala als Sieger hervorgegangen ist, sind die Erwartungen auf dem Land hoch. Von dort bekam er den Großteil seiner Stimmen und die Bewohner*innen erwarten, dass er sich wie im Wahlkampf versprochen für ihre Rechte einsetzt und diese gegen Großkonzerne verteidigt. In Asacasi, einem kleinen Dorf, dessen Lebensgrundlage durch ein Kupferbergbauprojekt bedroht ist, treffen die Anwohner*innen die ersten präventiven Maßnahmen um sich gegen den schweizerischen Konzern Xstrata zu wehren. […]


Sendero Luminoso-UnterstützerInnen aus Schweden. Foto: Flickr/Mikael Altemark
Peru

Die Kinder des „Leuchtenden Pfads“

von Zoraida Portillo (Lima, 04. Juni 2011, semlac).- Beinahe zufällig gelang die Rettung zweier Kinder aus den Händen des „Leuchtenden Pfads“ (Sendero Luminoso). Der Sack, den Sergio Velázquez während einer Militärkontrolle über seiner Schulter trug, hatte Verdacht bei den Soldaten erweckt. Der achtjährige Junge indessen, den Velázquez bei sich führte, machte sich plötzlich von der Hand des Mannes los und klammerte sich an einen der anwesenden Soldaten. In dem Sack selber fand die Patrouille ein sechsjähriges Mädchen, das durch Medikamente ruhig gestellt worden war. […]


Ecuador

Als Augenzeuge in Ecuador

von Marco Rieckmann(Darmstadt, 01. Oktober 2010, amerika21.de).- Marco Rieckmann bekam die dramatischen Stunden des Putschversuches live mit. In Ecuador werden derzeit verschiedene Gesetze verabschiedet, die u.a. den öffentlichen Dienst und das Hochschulsystem neu regeln sollen. Aus verschiedener Richtung – sowohl von links als auch von rechts – hat es in den letzten Wochen Kritik an diesen neuen Gesetzen gegeben. Dabei geht es unter anderem darum, dass die Angestellten im öffentlichen Dienst bisher sehr viele Privilegien haben, die nun eingeschränkt werden sollen. Das Gesetz zur Neuregelung des öffentlichen Dienstes ist am Mittwoch (29.09.2010) durch die Nationalversammlung Ecuadors verabschiedet worden. […]


Aachener Friedenspreis an Marco Arana

von Mathias Hohmann(Darmstadt, 02. September 2010, amerika21.de).- Aachen. Der peruanische Priester, Menschenrechts- und Umweltaktivist Marco Arana erhielt am 2. September den Aachener Friedenspreis. Ihre Wahl begründete die Jury damit, dass sich Arana als hartnäckiger Verfechter der Menschen- und Umweltrechte erwiesen habe und für die vom rücksichtslosen Goldabbau bedrohten Bauern in Cajamarca kämpfe. Karl Heinz Otten, Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V., der den Preis vergibt, erklärte: „Ausgezeichnet werden Menschen, die sich von ganz unten an der Basis um Frieden bemühen. Genau das macht Marco Arana.“ […]


Panama

Von der Gefahr, Panamaer zu sein

von Marco A. Gandásegui(Quito, 11. Februar 2010, alai).- Gegen Ende des Jahres 2009 erhob sich in Panama eine Protestwelle als Reaktion auf die Repression gegen die indigenen Gemeinden. Lautstark wurde verkündet: „Einer indigenen Gemeinschaft anzugehören wird in Panama langsam gefährlich. Einerseits verschwindet mit einem Schlag das interkulturelle, zweisprachige Erziehungsprogramm; andererseits ist es wie zu Zeiten der spanischen Kolonialisierung, als man Maya-Schriften und indigene Zeichnungen verbrannte und so Geschichte und Sprache auslöschte. Lucy Molinar, die derzeitige Bildungsministerin verbietet es den nachkommenden Generationen in ihren Sprachen Kuna, Ngobe, Emberá, Buglé, Bri Bri zu träumen, zu sprechen und zu schreiben.“ […]


Peru

Ein peruanischer Priester im Kampf gegen die größte Goldmine Lateinamerikas

Seit 1994 fördert das US-amerikanische Unternehmen Newmont Mining Corporation in der Region Cajamarca im Nordwesten Perus Gold. Für das Unternehmen und seine Aktionär*innen bringt die größte Tagebau-Goldmine Lateinamerikas saftige Gewinne, für die Bewohner*innen Cajamarcas nur Zerstörung: Das Wasser, das die Menschen als Trinkwasser und für ihre Felder nutzen, ist verseucht, Tiere verenden, immer mehr Menschen leiden in der Region an Krankheiten. An der Seite der  […]


Panama

Hohe Staatsverschuldung durch Kanalausbau

von Marco A. Gandásegui, hijo*(Quito, 29. Januar 2009, alai).- Die panamaische Regierung hat nach eigenen Angaben die Staatsverschuldung um weitere 1,11 Milliarden US-Dollar angehoben. Die Regierung tätigte Anleihen bei verschiedenen internationalen Einrichtungen, darunter die Interamerikanische Entwicklungsbank BID und der Fondo Andino de Reservas. Da die traditionellen internationalen Finanzinstitute ihren Kreditrahmen gekürzt hatten, soll die neue Anleihe der panamaischen Staatsbank über den infolgedessen entstandenen Engpass hinweghelfen. […]