Eduardo Galeano


Lateinamerika

Buch von Eduardo Galeano posthum veröffentlicht

(Mexiko-Stadt, 13. April 2016, desinformemonos).- Knapp ein Jahr nach dem Tod des am 13. April 2015 in Montevideo verstorbenen uruguayischen Schriftstellers und Journalisten Eduardo Galeano ist ein Buch aus seinem Nachlass erschienen. Er hinterließ den Text des nun veröffentlichten Buchs vollständig und korrigiert. In Verlegerkreisen ist die Rede von einem Werk, aus dem Rohheit, Sanftheit und Humor der heutigen Welt sprächen. […]


Eduardo Galeano: Viaja la Voz…

„Viaja la voz, sin que la boca lo siga, mientras la pluma espera la llegada de la próxima voz“ El escritor y periodista uruguayo Eduardo Galeano, fallecido el pasado 13 de Abril, a los 74 años, era una de las voces más críticas de la literatura latinoamericana. Con un estilo de difícil clasificación, entre la crónica periodística y la erudición histórica, destaca entre sus numerosas  […]


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onda-info 353

Hallo und Willkommen zum onda-info 353! In der argentinischen Provinz Catamarca wurde Anfang des Jahres ein neues Minenprojekt beschlossen. Seit dem gibt es massive Proteste. Onda war vor Ort; wir interviewten dort Nimesio Aguirre. Seit Jahren kämpft er gegen den Minenabbau und für die Rechte indigener Gruppen. Die Musik, die ihr in diesem Beitrag hört, hat er selber geschrieben.   Weltweit sind46  […]


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Argentinien

Überwachen und Strafen

von Diego Galeano (Montevideo, 04. April 2014, la diaria).- In einer argentinischen Zeitschrift lese ich: „In Rosario starb der 18-Jährige Dieb, gelyncht von seinen Nachbarn“. Ein Lynchmord? Ich öffne Google, beschleunige das Tippen, nervös, verstört. Es erscheinen andere Varianten, die sich auf dasselbe Ereignis beziehen: „Dieb, von Nachbarn in Rosario gelyncht, liegt im Sterben“. „Jugendlicher, gelyncht von seinen Nachbarn in Rosario, verstorben“. „Schauerlicher Bericht eines Rachemordes in Palermo“. „Twitter explodiert wegen eines Mordversuchs an einem Taschendieb in Palermo“. […]


Hat sich verabschiedet: Subcomandante Marcos. Foto: Amerika21/Jose Villa (CC by-sa 3.0)
Mexiko

Abschied von Subcomandante Marcos

von Leticia Hillenbrand (La Realidad, Mexiko, 29. Mai 2014, amerika21.de).- In Mexiko hat der Rebellenführer Subcomandante Marcos im Rahmen einer politischen Veranstaltung seinen Rückzug bekannt gegeben. Der bekannteste Vertreter der Zapatistischen Armee zur Nationalen Befreiung (EZLN) nutzte für diese Ankündigung eine Gedenkfeier für den ermordeten Basisaktivisten José Luis Solís López alias „Galeano“. An der Veranstaltung nahmen mehr als 2.500 Basisaktivist*innen der zapatistischen Bewegung sowie zahlreiche Medienvertreter*innen teil. Vor den Gästen verlas der stets maskiert auftretende Guerillero einen fünfteiligen Abschiedsbrief, in dem er bekannt gab, dass es „Marcos“ ab sofort nicht mehr geben wird. „Es war eine kollektive Entscheidung“, sagte er. Marcos sei nie eine reale Person gewesen, sondern vielmehr eine Kunstfigur, hinter der sich mehrere Personen verborgen hätten. […]


Teatro Solis. Foto: arteyfotografia.com.ar
Uruguay

Abracadabra – Galeano stellte neues Buch vor

von JG Lagos (Montevideo, 04. April 2012, la diaria).- Der uruguayische Journalist und Schriftsteller Eduardo Galeano, einer der wichtigsten Intellektuellen Lateinamerikas, hat am 3. April in Montevideo sein neues Buch „Los hijos de los días“ („Die Kinder der Tage“) vorgestellt. Für die Lesung aus seinem 16. Werk hatte der 71-jährige einen besonderen Ort ausgewählt: Das Teatro Solís, das älteste Theater Lateinamerikas. Der uruguayische Kulturtempel wurde 1856 mit einer Aufführung von Verdis Oper „Ernani“ eingeweiht. […]