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Multi Syngenta bald in chinesischen Händen – Rückschlag für Monsanto von Sergio Ferrari (Bern, 4. Februar 2016, Diario Dominicano).- Das chinesische Staatsunternehmen ChemChina wird den Schweizer Saatgut- und Pestizidkonzern Syngenta für die Summe von 43 Milliarden Dollar aufkaufen. Dies kündigte die Schweizer Firma mit Sitz in Basel am 4. Februar an. Es wird sich um die größte Operation dieser Art handeln, die ein Unternehmen des asiatischen Landes bisher im Ausland getätigt hat. Beide Konzerne informierten über die Transaktion, die T...
Konzernkannibalismus: Was uns bevorsteht von Silvia Ribeiro*(Mexico-Stadt, 26. Dezember 2015, la jornada).- Die Fusion zwischen Monsanto und Syngenta, zwei der weltweit größten und am meisten bekämpften Unternehmen, die Gensaatgut und Agrargifte herstellen, schien auf einem schlechten Traum zu beruhen. Heute ist sie jedoch wahrscheinlich und es handelt sich nur um einen der spektakulären Zusammenschlüsse, die vor sich gehen. Obwohl Syngenta die Monsanto-Offerte zum zweiten Mal ausschlug – der Konzern will mehr G...
GVO-Verunreinigung mit Vorsatz, Arglist und Vorteilsnahme von Silvia Ribeiro (Mexiko-Stadt, 09. Januar 2016, la jornada).- Mehr als zwei Jahre nach der gerichtlichen Suspendierung der Aussaatgenehmigungen für Genmais in Mexiko sind die Multis am Verzweifeln. Und im Rahmen ihrer Argumentationsflut in verschiedenen Tonarten – Halbwahrheiten, gefälschte oder aus dem Kontext gerissene Angaben, unverfrorene Lügen – haben Monsanto und Syngenta zugegeben: Mit dem Ausbringen der Genmaiskulturen wird der einheimische kleinbäuerliche Mais ve...
Harte Kritik an Transgenen von mexikanischem Experten (Mexiko-Stadt/Berlin, 21. August 2016, la jornada-poonal).- Der Biologe und frühere Rektor der Autonomen Nationaluniversität Mexikos (UNAM), José Sarukhán, sprach sich im Rahmen eines Vortrages mit für seine Verhältnisse ungewöhnlich deutlichen Worten gegen den Anbau genveränderter Pflanzen in Mexiko. Den Aussagen kommt besondere Bedeutung zu, da Sarukhán auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Präsidentenamtes ist.Mexiko sei nicht auf die Transgene vorbereitet,...
Gensoja – Gemeinden und Organisationen setzen auf CIDH Von Gerold Schmidt, Ceccam (Mexiko-Stadt, 18. August 2016, npl).- In ihrem Versuch, den Anbau von Gensoja auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán (Bundesstaaten Yuacatán, Campeche und Quintana Roo) zu stoppen, haben sich Gemeinden und Imkervereinigungen der Mayas und Umweltorganisationen jetzt auch an die Interamerikanische Menschenrechtsrechtskommission (CIDH) mit Sitz in Washington gewandt. Sie fordern von der CIDH einstweilige Verfügungen gegen die Verletzung des R...

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