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Mord an renommierter Umweltschützerin schockiert die Welt Von Markus Plate(Mexiko-Stadt, 3. März 2016, npl).- Sie hat die Weltbank und China gestoppt. Sie hat sich über zwei Jahrzehnte für indigene Rechte in ihrem Heimatland eingesetzt. Sie hat lautstark gegen Regierung und Oligarchen in Honduras protestiert. Dafür hatte Berta Cáceres in der Vergangenheit nicht nur Preise, sondern immer wieder Morddrohungen erhalten. In der Nacht zum Donnerstag (3. März) ist die Sprecherin des Komitees der indigenen Völker Honduras (COPINH) ...
„Die Regierung schützt diejenigen, die Berta bedroht haben“ (Caracas, 21. März 2016, telesur).- Der honduranische Abgeordnete Bartolo Fuentes hat am Montag, 21. März 2016, die Regierung scharf kritisiert. Diese habe fast einen halben Monat nach der Ermordung der indigenen Anführerin und Umweltaktivistin Berta Cáceres immer noch nicht gegen diejenigen Personen ermittelt, die Cáceres jahrelang bedroht hatten. Er beschuldigte die Behörden, ihre Mörder in Schutz zu nehmen.Der Abgeordnete erklärte gegenüber TeleSur, dass die Bevölkerun...
Der Streik der Lehrergewerkschaft CNTE – Proteste gegen eine Bildungsreform, die an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbeigeht Von Knut Hildebrandt(Mexiko-Stadt/Berlin, 01. Oktober 2016, npl).- Mitte Mai 2016 begannen Mitglieder der linken Lehrergewerkschaft CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) einen unbefristeten Streik, um ihrer Forderung nach Rücknahme des im Jahr 2013 beschlossenen Reformpakets im Bildungssektor Nachdruck zu verleihen. Am 19. Juni 2016 kam es dann im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstrant*innen und...
Fast 30 außergerichtliche Hinrichtungen durch eine Todesschwadron zwischen 2011 und 2015 (Caracas/Lima, 17. August 2016, telesur-poonal).- Am 17. August 2016 kündigte die peruanische Regierung an, man habe die Polizeibeamt*innen, die für die Bildung der sogenannten „Todesschwadron“ verantwortlich seien, identifiziert. Sie hätten in den Jahren 2011 bis 2015 außergerichtliche Tötungen von Straftäter*innen begangen. Innenminister Carlos Basombrío gab an, die Polizist*innen hätten auf diese Weise versucht, „berufliche und wirtschaftliche Vorteile zu erlangen“.Anf...
Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter Von Gerold Schmidt(Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familiena...

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