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Mord an renommierter Umweltschützerin schockiert die Welt Von Markus Plate (Mexiko-Stadt, 3. März 2016, npl).- Sie hat die Weltbank und China gestoppt. Sie hat sich über zwei Jahrzehnte für indigene Rechte in ihrem Heimatland eingesetzt. Sie hat lautstark gegen Regierung und Oligarchen in Honduras protestiert. Dafür hatte Berta Cáceres in der Vergangenheit nicht nur Preise, sondern immer wieder Morddrohungen erhalten. In der Nacht zum Donnerstag (3. März) ist die Sprecherin des Komitees der indigenen Völker Honduras (COPINH) ...
„Die Regierung schützt diejenigen, die Berta bedroht haben“ (Caracas, 21. März 2016, telesur).- Der honduranische Abgeordnete Bartolo Fuentes hat am Montag, 21. März 2016, die Regierung scharf kritisiert. Diese habe fast einen halben Monat nach der Ermordung der indigenen Anführerin und Umweltaktivistin Berta Cáceres immer noch nicht gegen diejenigen Personen ermittelt, die Cáceres jahrelang bedroht hatten. Er beschuldigte die Behörden, ihre Mörder in Schutz zu nehmen. Der Abgeordnete erklärte gegenüber TeleSur, dass die Bevölkerun...
Fall Curuguaty: Hohe Haftstrafen für Bauern (Caracas, 11. Juli 2016, telesur/poonal) - Das Strafgericht, das sich mit dem Massaker von Curuguaty befasst hat, hat am Montag, 11. Juli, elf Angeklagte für schuldig befunden. Vier von ihnen wurden wegen vorsätzlichen schweren Mordes, Landbesetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Mit 30 Jahren Haft wegen Mordes erhielt Rubén Villalba die schwerste Strafe. Wegen Mittäterschaft wurden Luis Olmedo zu 20 Jahren, Néstor Castro und Arnaldo Quintana zu je 18 J...
onda-info 403 Hallo und willkommen zum onda-info 403! Nach Nachrichten aus Mexiko und Guatemala steht in den Beiträgen vor allem Zentralamerika auf dem Zettel. Zunächst geht’s nach Nicaragua. Die Wirtschaftsentwicklung unter dem neuen Dauerpräsidenten Ortega ist positiv, die Kriminalität gering. Dafür spielen Pressefreiheit und die Achtung der Menschenrechte im System Ortega eine untergeordnete Rolle. Für den zweiten Beitrag haben wir die afro-indigenen Garífuna in Honduras besucht. Sie so...
Indigene in Oaxaca lehnen Megaprojekte ab (Mexiko-Stadt, 22. Februar 2017, desinformémonos).- An der Küste Oaxacas, im Südwesten Mexikos, leben verschiedene indigene Gemeinden wie Mixtek*innen, Chatinos und auch Afro-Mexikaner*innen. Sie lehnen Projekte ab, die auf ihrem Land umgesetzt werden sollen und „Tod und Landraub mit sich bringen" und sehen sich verpflichtet, ihr Land zu verteidigen. Das erklärte der Rat der Vereinten Gemeinden zur Verteidigung des Flusses Río Verde Copudever (Consejo de Pueblos Unidos en la ...

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