Das könnte dich auch interessieren

Pestizide: Gifte für Lateinamerika und die Welt Monsanto ist der wohl umstrittenste Agrar- und Chemiekonzern. Doch auch deutsche Konzerne mischen kräftig mit beim Export von Pestiziden.Quelle: Jakob Huber/Campact (CC BY-NC 2.0)Sie finden sich in deutschen Vorgärten ebenso wie auf großen Baumwollplantagen und Sojafeldern von Indien bis Argentinien: Pestizide. Die deutsche Bezeichnung Pflanzenschutzmittel klingt erst mal harmlos, doch tatsächlich schützen sie nicht nur Pflanzen, indem sie unliebsame Unkräuter zerstören,...
Kleinbäuer*innen informieren sich über Öko-Landbau Vielleicht ein Musterbeispiel für ökologischen Landbau, aber nicht für Ernährungsvielfalt: Obsthändler in Havanna. Foto: D. Ossami(Oaxaca-Stadt, 27. Januar 2017, poonal).- Mitte Januar ist eine Gruppe mexikanischer Kleinbäuer*innen an Bord des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior nach Kuba gereist. Die Mitglieder der Gruppe stammen aus Maya-Gemeinden auf der Halbinsel Yucatán, welche ein Verbot der Aussaat von Gensoja gegen den Agrarmulti Monsanto erkämpft hatten. Auf Kub...
Schlimmste Trockenheit seit 25 Jahren Foto: Global Humanitaria, cc-by-nc-2-0(Lima, 01. Dezember 2016, noticias aliadas).- Bolivien durchlebt momentan die schlimmste Trockenheit seit 25 Jahren. Der Wassermangel in acht von neun Bundesstaaten führte zur Rationierung der Wasserversorgung, die wiederum Proteste in verschiedenen Städten hervorrief.Präsident Evo Morales rief am 21. November den Notstand aus. Er verwies darauf, dass 2016 das heißeste Jahr der letzten 100 Jahre gewesen sei. Laut Daten der NASA (...
Nach Olympia: Rio ist pleite, die Stimmung schlecht – und die Gewalt zurück Von Andreas BehnHier sieht alles schick aus: Die neue Straßenbahn in Rio / Foto: alobos life, cc-by-nc-nd-2.0(Rio de Janeiro, 04. Dezember 2016, npl).- Wer heute noch den olympischen Geist in Rio de Janeiro sucht, findet ihn auf der neuen Flaniermeile im Stadtzentrum. Bewohner*innen wie Tourist*innen haben den knapp drei Kilometer langen Olympia-Boulevard am früher gar nicht zugänglichen Ufer der Baia de Guanabara ins Herz geschlossen. Während der Rest des Zentrums n...
„Die Bauernbewegung ist von Paramilitärs unterwandert“ Von Giorgio Trucchi, REL-UITAProteste der Bauern und Bäuerinnen vom 3. November / Foto: Giorgio Trucchi, Rel-UITA(Quito/Tegucigalpa, 07. November 2016, alai).- Das Nationale Agrarinstitut INA (Instituto Nacional Agrario) ist von massiven Kürzungen betroffen: Der Personalbestand wurde um 50 Prozent reduziert, ein Regionalbüros sowie 18 Büros verschiedener Sektoren geschlossen. Damit scheint das Scheitern der Landreform in Honduras besiegelt. Gleichzeitig erreicht die ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.