Das könnte dich auch interessieren

Opfer von Zwangssterilisationen kämpfen weiter um Gerechtigkeit von Cristina Fontenele (Fortaleza, 11. Februar 2015, adital).- Seit mehr als einem Jahr – genauer gesagt seit Januar 2014 – sind die Ermittlungen zu den Zwangssterilisationen in Peru teilweise eingestellt worden. Damit wurden Ex-Präsident Alberto Fujimori und seine Gesundheitsminister aus der strafrechtlichen Verantwortung entlassen. Opfer und Menschenrechtsorganisationen verlangen auch weiterhin die Weiterführung des Prozesses. Nach Ansicht des den Prozess betreuenden Anwal...
Ex-Präsident Fujimori zu weiteren 8 Jahren Haft verurteilt (Buenos Aires, 12. Januar 2015, púlsar-poonal).- Perus Ex-Präsident Alberto Fujimori ist Anfang Januar im so genannten Fall „Diarios chicha“ für schuldig befunden und zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Darüber hinaus muss er eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 3 Millionen Soles (ca. 838.000 Euro) an den Staat leisten. Zudem verfügten die Richter in ihrer Entscheidung vom 8. Januar 2015, dass Fujimori bis April 2021 keine öffentlichen Ämter ausüben darf. Fujimoris Anwält...
Hinhörer: Wahrheit, Gerechtigkeit, Erinnerung Hinhörer Menschenrechte auf den Punkt gebracht. Heute: Wahrheit, Gerechtigkeit und Erinnerung Folter, sexualisierte Gewalt, Mord, Verschwindenlassen von Personen: durch Militärs, bezahlte Auftragskiller, Kartelle oder Banden – das schreit nach Aufklärung, damit die Luft zum Atmen reicht! ¡Nunca más - nie wieder!  
Mapuche vs. Benetton: Indigene als Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft Das italienische Modeunternehmen Benetton ist der größte Privateigentümer in Patagonien. In Argentinien kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Große Gebiete, auf denen sie bereits seit Jahrhunderten ansässig sind, befinden sich heute im Privatbesitz transnationaler Konzerne, wie dem Modeunternehmen Benetton. Die Indigenen sind Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft, die vom argentinischen Staat nach allen Kräften unterstützt wird. Bei einer Prote...
Vorsitzender von staatlicher Menschenrechtskommission erschossen – Gewalt eskaliert weiter Das Schweigen des Staates und seine Gleichgültigkeit gegenüber Straffreiheit und Korruption hat tödliche Folgen. Für viele. Das Foto aus 2012 von der Caravana al Sur ist leider immer noch sehr aktuell / Foto: villarermosa-tabasco_nahual (Mexiko-Stadt, 25. November 2017, poonal).- In Mexiko ist erstmals ein staatlicher Ombudsman ermordet worden. Mehrere bisher unbekannte Täter*innen schnitten am 20. November dem Fahrzeug, in dem Silvestre de la Toba Camacho mit seiner Fami...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.