Neokolonialismus

Als Neokolonialismus werden Formen der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Abhängigkeit bezeichnet, die nach dem formalen Ende des Kolonialismus fortbestehen. Staaten des Globalen Südens sind dabei nicht mehr direkt kolonial beherrscht, bleiben jedoch durch ungleiche Handelsbeziehungen, Schulden, Investitionen multinationaler Konzerne, Rohstoffabhängigkeit oder politische Einflussnahme strukturell benachteiligt. Internationale Institutionen, Handelsabkommen oder Entwicklungsprogramme können diese Machtasymmetrien verstärken. Kritiker*innen sprechen von Neokolonialismus, wenn wirtschaftliche Interessen des Globalen Nordens Entwicklung, Umwelt und soziale Rechte im Süden beeinträchtigen.

CC BY-SA 4.0 Neokolonialismus von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Beiträge zu „Neokolonialismus“

Nachrichtenpool Lateinamerika
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.