CIDH: Journalistin Jineth Bedoya klagt wegen Vergewaltigung und Folter gegen Kolumbien

von Gabriela Mendoza Vázquez

(Mexiko-Stadt, 25. Mai 2011, cimac).- Die juristisch verantwortliche Mitherausgeberin der Tageszeitung “El Tiempo”, Jineth Bedoya, hat vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) gegen Kolumbien geklagt, berichtet der Blog Periodismo en las Américas. Die Journalistin war vor elf Jahren entführt und vergewaltigt worden. Der Fall blieb bis heute straffrei.
 

Bedoya, die damals für die Zeitung „El Espectador“ gearbeitet hatte, wurde aus einem Gefängnis heraus entführt als sie im Begriff stand, einen Chef der Paramilitärs zu interviewen, der dort inhaftiert war. Die Journalistin wurde daraufhin 16 Stunden lang physisch, psychisch und sexuell gefoltert.

Die Klage wurde durch die Stiftung für die Pressefreiheit FLIP (Fundación Para la Libertad de Prensa) eingereicht. Bedoya leitet gegenwärtig die Kampagne „Vergewaltigungen und andere Gewalttaten: „Haltet meinen Körper aus dem Krieg heraus“.

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