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Honduras: Indigene Gemeinden gegen ein Staudammprojekt

resized knut hildebrandt digi0628 58Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können.
Was aber läuft schief bei den Fortschritt verheißenden Entwicklungsprojekten? In der abgelegenen Lenca-Gemeinde La Tejera in der Region Río Blanco in Honduras soll ein Wasserkraftwerk gebaut werden. Das Projekt wollten unter anderen der zentralamerikanische Infrastrukturfonds CAMIF und die holländische Entwicklungsbank FMO finanzieren.

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Kuba: Wie geht's weiter?

kuba mexiko 2015 328klein2Als am 17. Dezember überraschend der Beginn der Gespräche zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten verkündet wurde und die ,,Cuban Five" endlich frei kamen, waren die meisten Kubaner*innen überrascht und froh. Inzwischen ist die Freude einer gewissen Skepsis gewichen. Wird jetzt alles besser? Wird das Wirtschaftsembargo aufgehoben? Oder wird Kuba vom US-Kapitalismus überrollt? Droht gar ein Rückfall in die Zeit vor die kubanische revolution 1959?

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Onda- Info 355

ondainfo logoHallo und Willkommen zum Onda Info 355! Zu Besuch bei Onda war Rosa Maldonado aus Argentinien. Die ehemalige Zanon Arbeiterin brachte uns einen Brief von den Arbeiter_innen der besetzten Fliesenfabrik mit. Am 25. April strömten sechstausend Menschen ins Rheinland, um sich dem Tagebau Garzweiler II entgegen zu stellen. Dafür sollen zwölf Dörfer geopfert werden und dreitausend Menschen ihre Heimat verlieren.  Dagegen protestierten die Teilnehmer der Anti-Kohle-Kette im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris. Was viele von ihnen sicher nicht wußten: mehr als 20 Prozent der in den RWE-Kraftwerken verfeuerten Kohle stammt aus Kolumbien. 

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Argentinien: Post von Zanon

Solidarität mit der selbstverwalteten Fliesenfabrik Zanon in Neuquén/ Argentinien!                                                                 

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Guatemala: Filmfestival im Exil

stelzner und coKino für die Menschenrechte: Seit fünf Jahren gibt das Dokumentar- und Menschenrechtsfilmfestival Muestra de Cine Internacional Memoria Verdad Justicia Festival in Guatemala, das sich hoher Besucherzahlen erfreut. Vom 28. April bis 3. Mai war das guatemaltekische Filmfestival in Berlin zu Gast. Im Moviemento-Kino in Berlin Kreuzberg wurde eine Auswahl neuer Produktionen und von Filmen gezeigt, die in den vergangenen Jahren in Guatemala gelaufen sind.  Wir berichten, wie Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen in dem zentralamerikanischen Land filmisch verarbeitet werden.Einige Filme kann man auf U Tube sehen, Link findet ihr auf unter:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLSORe2h1_sQobyrspWl-5YEj013xaOwvT

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Guatemala: noch sehr nah dran an dieser schlimmen Zeit

Guatemala Daniel Hernandez Mater DolorosaGuatemala nimmt fast 20 Jahre nach Unterzeichnung der Friedensabkommen und dreißig Jahre nach den schlimmsten Massakern der Armee an Indígena-Gemeinden die juristische Aufarbeitung der Verbrechen der Militärdiktatur an Fahrt auf. Das ist auch das Verdienst von Daniel Hernández Salazar, dessen fotografisches Werk einen wichtigen Beitrag leistet, dass die Menschenrechtsverletzungen der jüngeren guatemaltekischen Geschichte im kollektiven Gedächtnis geblieben sind.

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