
Für die Bewohner*innen und das indigene Volk der Yoreme ist Topolobampo „die Bucht, die alles hat“: Garnelen in drei Arten, Hunderte Fische, Delfine, Seelöwen und Zugvögel, für die sie „die Kinderstube des Meeres“ ist. Doch die Bucht von Ohuira ist international bedeutsam: Sie ist ein Ramsar-Feuchtgebiet – ein Herz der globalen Klimaregulierung. Deshalb ist auch die Strategie international. Verteidigerinnen des Territoriums vernetzen sich mit Content-Creator*innen im Netz, organisieren Kundgebungen vor der KfW-IPEX-Bank und rufen die deutsche Gesellschaft dazu auf, Briefe und digitale Nachrichten an die Bank zu senden. So hat die Bucht eine Chance weiterzuleben – und Deutschland die Chance, eine wertvolle Lektion zu lernen: den Respekt vor dem Recht auf eine gesunde Umwelt und vor indigenen Völkern.
Topolobampo: eine Chance für Deutschland zum Respekt indigener Rechte von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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