Südamerika: Hunger trotz Kornkammer?

Eher eintönig. Monokultur in Südamerika.

Kornkammer der Welt: So wird der Süden Lateinamerikas genannt. Doch mittlerweile sind in Paraguay, Argentinien und Brasilien Millionen Hektar Land mit Monokulturen bedeckt, vor allem Soja. Fast immer wird genetisch verändertes Saatgut verwendet. Das Agrarbusiness macht mit dem Export gute Gewinne, doch Lebensmittel werden immer weniger produziert. Die Vertreibung von Kleinbäuer*innen durch Großgrundbesitz bedroht die Ernährungssicherheit in der Region. Verantwortlich für diese Entwicklung ist im Fall von Paraguay auch ein parlamentarischer Staatsstreich im Jahr 2012, mit dem die traditionelle Elite Reformen auf dem Land im Keim erstickten.

 Den poonal-Artikel zu diesem Beitrag findet  ihr hier.

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Kommentare zu „Südamerika: Hunger trotz Kornkammer?“;

  1. Der Bericht ist sehr gut. Das Problem ist das die Politik in Südamerika bis in die Haarwurzeln korrupt ist, und für Geld ihre eigenen Mitbewohner verkaufen würden. Es fehlt in Südamerika die Verbundenheit zum eigenen Land. D.h. alle sind ausgewandert, und träumen davon reich zurück zu kehren.

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