Seit 200 Jahren kämpfen Garífuna-Gemeinden um ihr Land

Foto: Steffi Wassermann

Die afro-indigenen Garífuna leben seit mehr als 200 Jahren in Honduras an der Karibikküste. Permanent müssen sie ihre fundamentalen Menschenrechte verteidigen. Ihr angestammtes Land wird ihnen systematisch geraubt. Waren es früher die großen Bananenkonzerne, sind es heute Palmöl-Unternehmen, die ihr Palmöl u.a. nach Deutschland exportieren. Auch Hotel- und Ferienhausbesitzer*innen machen sich auf dem Land breit. Im August hat eine Delegation deutscher Journalist*innen und Aktivist*innen die Garífuna- Gemeinden im Widerstand besucht.

Einen Artikel von poonal zum Thema findet ihr hier.

Nachtrag: Am 7. November 2022 wurde Melissa Martínez und fünf ihrer Mitstreiter*innen festgenommen. Ihnen wird illegale Landbesetzung vorgeworfen. Melissa hatte mit einer Gruppe von Garífuna im September auf Roatan mit friedlichen Mitteln ein Stück ihres angestammten Land wieder in Besitz genommen, das ihnen geraumt worden war. Anfang November räumte Polizei und Militär das Projekt gewalttätig, alles wurde zerstört und verbrannt. Auf der Webseite des ÖkuBüros gibt es mehr Informationen dazu und eine Möglichkeit, für den Kampf der Garífuna auf Roatan zu spenden: www.oeku-buero.de

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