Zahl der Migrant*innen hat sich in sieben Jahren verdoppelt

Sehr gut ausgebildet und mehrheitlich weiblich

Die meisten in Chile lebenden Migrant*innen stammen aus Peru (117.925 Personen) und Argentinien (53.192 Personen) sowie aus Kolumbien, Bolivien und Ecuador. Etwa 55 Prozent der Migrant*innen sind Frauen.

Angesichts dieser Entwicklung rief die Ministerin für Soziale Entwicklung, María Fernanda Villegas, die chilenische Bevölkerung dazu auf, sich mit Vorurteilen zurückzuhalten. Sie hob hervor, dass die Migrant*innen sehr gut ausgebildet seien. Dies widerspreche der weitverbreiteten Annahme, dass Migrant*innen nach Chile kämen, um dort Dienstleistungen im Haushalt zu verrichten.

„Es ist offensichtlich, dass es eine Reihe von Stereotypen, Vorurteilen und Urteilen gibt, die nichts mit der Realität gemein haben. Das müssen wir ändern“, so die Ministerin. Außerdem erinnerte Fernanda Villegas daran, dass die Migrant*innen eine Bereicherung seien, ein kulturelles Erbe und ein Kapital an Bildung einbrächten. „Diejenigen, die in unser Land kommen, verdienen Achtung und all unseren Respekt“, unterstrich Villegas.

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