Natürliche Ressourcen – Wasser und Boden in Argentinien

Natürliche Ressourcen – so wird die Gesamtheit von Elementen genannt, die in der Natur in reiner Form vorkommen, wie etwa Wasser oder Boden. Gemeingüter, die für alle frei zugänglich sein sollten, könnte man meinen. Die Nachfrage steigt jedoch immer mehr und damit wird auch die Begrenztheit eben jener Güter deutlich. Schwer zu glauben, dass Argentinien als zweitgrößtes Land Lateinamerikas besonders stark vom Kampf um die natürlichen Ressourcen Wasser und Boden betroffen ist.

Das neoliberale Wirtschaftsmodell, das seit 1991 in Argentinien und weiten Teilen Lateinamerikas vorherrscht und das auf der Privatisierung staatlicher Firmen, Dezentralisierung und Marktöffnung basiert, hatte zur Folge, dass die riesigen Landmengen sich in immer weniger – hauptsächlich multinationalen – Händen befinden. Argentinien entwickelt sich so zu einem Land ohne Bauern. Damit einher geht die Konzentration von Bodenschätzen in den gleichen wenigen Händen. Die vielleicht wichtigste Ressource in diesem Zusammenhang ist das Wasser. Es ist zwingend notwendig für den Sojahandel aber gleichzeitig hoffnungslos verseucht durch die missbräuchliche Verwendung von Agrochemikalien, die für den Sojaanbau verwendet werden. Das führt dazu, dass der allgemeine Zugang zu einer überlebenswichtigen Ressource immer begrenzter wird. Martín Segura und Betiana Manzo von Radio Azotea aus dem argentinischen Mar del Plata haben haben sich auf die Suche nach den genauen Gründen für diese Entwicklung begeben und nach Reaktionen von Regierung und lokalen Initiativen gefragt.

CC BY-SA 4.0 Natürliche Ressourcen – Wasser und Boden in Argentinien von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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