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Infoblatt Recht auf Kommunikation Eine Spurensuche in LateinamerikaWer Zugang zu Medien hat und womit kommuniziert wird, ist das Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungen. Klingt gut, heißt in der Praxis aber oft, dass längst nicht alle mitreden können. Zu selten gelingt es der Zivilgesellschaft, ihre Ansprüche gegen Regierungen und Telekommunikationsriesen durchzusetzen. Lateinamerika bildet da keine Ausnahme. Anders als in Deutschland findet dort jedoch eine lebhafte Auseinandersetzung über das ...
Journalismus in Paraguay: Agressionen, Zensur und Medienkonzentration durch den Präsidenten Von ObservaciónFoto: medio a medio/observación(Concepción, 30. April 2016, medio a medio).- Die Gewerkschaft der Journalist*innen Paraguays SPP (Sindicato de Periodistas de Paraguay) und weitere Organisationen von Medienarbeiter*innen verurteilten am vergangenen 25. April, anlässlich der Ehrung des vor 25 Jahren ermordeten Journalistien Santiago Leguizamón, die Angriffe gegen Journalist*innen und Community Radios, die Zensur durch Medienunternehmer*innen, sowie die z...
Meinungsfreiheit in Chile im Jahr 2015: Die Community-Radios harren aus von Juan Ortega, Eco (Berlin, 18. Dezember 2015, eldesconcierto.cl).- Das Jahr 2015 war kein gutes Jahr für die chilenischen Community-Radios, diese wohl authentischste Plattform der Bürgerbeteiligung. Zwar haben die Sender es nach wie vor schwer, aber dennoch behaupten sie sich Dank der Anstrengungen und des Bewusstseins vieler Gemeinden, die Radio als ein eigenes Kommunikationsmittel schätzen. In einer Welt, in der Kommunikationsmonopole stetig wachsen und ihren Handlungsb...
Erneut Radiomoderator in Brasilien ermordet (Fortaleza, 19. November 2015, adital).- In der brasilianischen Stadt Lagoa de Itaenga (Bundesstaat Pernambuco) ist am vergangenen 10. November erneut ein Radiomoderator ermordet worden. Dies berichtet die zu Meinungs- und Pressefreiheit arbeitende Menschenrechtsorganisation Article 19. Laut Angaben des 12. Bataillons der Militärpolizei von Pernambuco habe sich Israel Gonçalves Silva in einer Handelseinrichtung befunden, als er von vier Schüssen getroffen wurde. Der Täter sei...
Leonardo Padura: „Um so schreiben zu können, wie ich es tue, muss man sehr eng mit der kubanischen Gesellschaft verwoben sein.“ von Gerardo Saravia und Patricia Wiesse (Lima, 28. April 2015, Revista Ideele).- Er wirkt erschöpft. Außerdem hat er sich vom peruanischen Essen eine Magenverstimmung zugezogen. Dennoch antwortet der bedeutendste kubanische Schriftsteller der letzten Jahrzehnte freundlich und geduldig auf die gestellten Fragen. Trotz seines Ruhmes ist er bodenständig geblieben. Warum er entschlossen sei, Kuba nicht zu verlassen? Wegen seiner Mutter, seiner Hunde, seines Innenhofs und seines ...

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