Presse


chile prensa. Foto: Medio a medio
Chile

Antofagasta: Die unabhängige Presse kommt

(Concepción, 12. Mai 2014, medio a medio).- Die Zeitung ‚Diario de Antofagasta‘ kann bereits an verschiedenen Verkaufsstellen in Antofagasta, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Norden Chiles, erworben werden. Es handelt sich um eine regionale sowie unabhängige Zeitung, die zu Beginn monatlich erscheinen wird. Mit dem ersten Erscheinungsdatum vom 09. Mai 2014 endete offiziell das Monopol der Printmedien in der Region, welches sich bisher in Händen des Unternehmers Agustín Edwards befand. Mitte Mai wird außerdem mit dem Verkauf der Zeitungen ‚El Diario de Calama‘ und ‚El Diario de Tocopilla‘ begonnen. Calama ist die zweit- und Tocopilla die drittgrößte Stadt der Region Antofagasta. […]


Mexiko

Zunahme von Angriffen gegen die Presse in Oaxaca

(Guatemala-Stadt, 10. September 2013, cerigua).- In den letzten Monaten haben die Angriffe auf Journalist*innen und Blogger*innen im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca, in beunruhigender Weise zugenommen. Besonders besorgniserregend waren die Ermordung eines Reporters und der mit Sprengstoff und Schusswaffen durchgeführte Angriff auf den Sitz einer Tageszeitung, wie man auf der Homepage mimexicotransparente.com lesen konnte. […]


amnesty
Mexiko

Amnesty International meldet neue Gewaltakte gegen die mexikanische Presse

(Guatemala-Stadt, 17. November 2011, cerigua).- Am 16. November veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) eine Erklärung, in der sie die neuerlichen Angriffe auf die Zeitung „El siglo de Torreón“ verurteilt hat, die von bewaffneten Männern im mexikanischen Bundesstaat Coahuila verübt wurden. Auch das Verschwinden zweier Mitarbeiter aus dem Vertriebsbereich der Tageszeitung „El Financiero“ in Zacatecas wertete AI als Versagen der Behörden, die mexikanische Presse vor den Einschüchterungsmethoden und der Gewalt seitens bewaffneter Banden zu beschützen. […]


Guatemala

Bomben auf Busse: Presse und Regierung sprechen von „Terrorismus”

(Guatemala-Stadt, 20. Juli 2010, cerigua).- die guatemaltekische Hauptstadt sei vollends in den Terrorismus abgestürzt, schrieb die Tageszeitung „Prensa Libre“ Mitte Juli in einem Leitartikel, nachdem in drei Linienbussen in Guatemala-Stadt Bomben gezündet worden waren. Die Busse hatten Passagiere transportiert, die von der Arbeit auf dem Weg nach Hause waren. Die Attentate forderten mindestens drei Menschenleben, es gab zahlreiche Verletzte. Nach Einschätzung von „Prensa Libre“ handelt es sich bei den Tätern um Verbrecher, die beweisen wollten, dass sie dazu in der Lage seien, „die anständigen Guatemalteken und den Staat“ in die Knie zu zwingen. Dahinter stehe die Absicht, die Regierung als unfähig zu entlarven, das Leben ihrer Bürger zu schützen. […]