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„Immer noch sehr nah dran an dieser schlimmen Zeit“ Guatemala-Stadt, Zona Uno, das historische Zentrum der Hauptstadt Guatemalas. Menschen flanieren über die Sexta Avenida, die einstige Prachtstraße der Stadt. Heute wirkt die Sexta nach langen Jahren des Verfalls mit jungen Bäumen und aufwändig restaurierten Bauten wie frisch herausgeputzt. Die Cafés und Esslokale des Zentrums sind jetzt, am späten Vormittag voller Menschen. Ein paar Avenidas weiter oben, im einstigen Oberschichtsviertel mit seinen Villen, alten Universitätsge...
Jugendlicher Exodus in Richtung USA – Flucht vor Perspektivlosigkeit und Gewalt Ein Armenviertel irgendwo in Guatemala. Nicht asphaltierte, enge, dreckige Straßen - Bretterbuden. Sara schneidet sich die Haare kurz, bindet sich die Brüste ab, zieht sich als Junge an, nimmt eine Pille zur Empfängnisverhütung. Sara will in die USA, den Tausende Kilometer weiten, gefährlichen Weg durch Mexiko. Und sie weiß, was ihr als Mädchen passieren kann... So beginnt „La Jaula de Oro“, “Der Goldene Käfig”. Der in Cannes und Zürich preisgekrönte Film des spanisch-mexikan...
„Unterzeichner*innen des TPP unterstützen antidemokratische Praktiken“ (Lima, 4. Februar 2016, servindi).- „Die Art und Weise, mit der das Transpazifische Assoziationsabkommen TPP verhandelt wurde, wird weder einer Demokratie noch den anerkannten Rechten für Menschen und Völker gerecht“. Das erklärte José Aylwin, Experte für juristische Fragen der Bürgerlichen Beobachtungsstelle Chiles, in Bezug auf das Transpazifische Assoziationsabkommen TPP (Tratado de Asociación Transpacífico), welches am 4. Februar 2016 in Neuseeland unterzeichnet wurde. D...
Kolumbien: Frieden? Doch was kommt dann? Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation FARC dauern nun schon drei Jahre. Begleitet von großer medialer Aufmerksamkeit schüren die bisherigen Fortschritte bei den Verhandlungen die Hoffnung, dass bereits im März 2016 ein Friedensvertrag zwischen beiden Seiten unterschrieben werden könnte, der einen formellen Schlussstrich unter diesen mehr als 50 Jahre währenden Konflikt ziehen soll. Doch was kommt dann? Der "Congreso de l...
Erdrutsch in Guatemala durch Bergbauarbeiten ausgelöst (Fortaleza, 05. Oktober 2015, adital).- Bei dem Erdrutsch am 1. Oktober in der Siedlung Cambray II im Vorort von Guatemala-Stadt stieg die Zahl der Todesopfer auf 131. 300 Personen bleiben weiterhin vermisst. Mindestens 21 der Toten sind Kinder. Diese Zahlen gab am Sonntag, 4. Oktober Julio Sánchez, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Sprecher des Rettungskommandos, am Unglücksort gegenüber den Journalist*innen bekannt. Helfer und Rettungsmannschaften nahmen am Sonntag na...

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