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Chile legt gegen den Trend Staudammprojekte zu den Akten Von Paula Leighton, SciDevNet (Lima, 13. Februar 2018, servindi).- Dutzende von Staudämmen zerstückeln sechs der acht wichtigsten Flüsse im andin-amazonischen Raum. Einer Studie zufolge sind 142 Staudämme bereits in Betrieb oder in Bau. 160 weitere befinden sich im Planungsstadium. Gegen diesen Trend wurden in Chile in jüngster Zeit sieben Staudammprojekte zu den Akten gelegt, da sie sich - offiziell - nicht rechneten. Staudämme zur Gewinnung von Energie aus Wasserk...
Die Menschen am Fluss Von Ana de Ita* (Mexiko-Stadt, 22. Februar 2018, La Jornada).- Am 16. Februar versammelten sich die Agrargemeinden des Landkreises San Felipe Usila im Bundesstaat Oaxaca. Aufgerufen von ihrem Bürgermeister lehnten sie einstimmig das regionale Wasserkraftprojekt des Unternehmens ENERSI Generación SA de CV ab. Das Unternehmen will sich, unter dem Vorwand erneuerbare Energie zu produzieren, die Wasserläufe der Flüsse Perfume, Santiago, Verde und Grande aneignen. Diese spe...
Respekt gegenüber unseren Territorien Von Abel Barrera* (Mexiko-Stadt, 18. März 2017, la jornada).- Auf den Gemeindeböden von Cacahuatepec hat der Kampf für unser Territorium eine lange Geschichte. Es ist ein beispielhafter Einsatz, der uns als Bevölkerung hat wachsen lassen, denn wir lernten, uns gegen die Regierung zu verteidigen. Ständig mussten wir mehrere Kämpfe gleichzeitig führen: gegen die Bundesstromgesellschaft CFE, die Gouverneure, die Polizei, die Armee und die Kiesunternehmen. Alle haben uns a...
14 Jahre erfolgreicher Widerstand: „Das Stauwerk La Parota wird es nicht geben. Nur über unsere Leichen.“ Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt/Berlin, 18. April 2017, npl).- Das Stau- und Wasserkraftwerk La Parota im Bundesstaat Guerrero sollte vor 14 Jahren das größte Projekt während der Regierungszeit von Präsident Vicente Fox (2000-2006) werden. Doch der Bau einer 192 hohen Staumauer und die Überflutung von 17.300 Hektar Land, keine 40 Kilometer von der Hafen- und Touristenstadt Acapulco entfernt, scheiterten am überregional bekannt gewordenen erbitterten Wide...
Siemens geht Nachfragen zu Menschenrechten aus dem Weg Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser: Keine direkte Beteiligung von Siemens Siemens waren ausführliche Dossiers vorgelegt worden, in denen unter anderem die fehlenden freien, vorherigen und infomierten Konsulationen der betroffenen indigenen Gemeinschaften beschrieben sind. Außerdem werden illegale Landaneignungen und weitere kriminelle Machenschaften von Staudammbetreibern, die Verletzung der Menschenrechte auf Ernährung und Wasser, des Rechtes auf Leben, auf Meinungs- und Versa...

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