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AMLO, der Hoffnungsträger
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(Mexiko-Stadt, 2. Juli 2018, taz/poonal).- Der konservativ-liberale Kommentator Enrique Krauze, Feindbild aller mexikanischen Linken, nannte ihn einmal den „tropischen Messias“, er selbst vergleicht sich gerne mit den historischen Helden seines Landes. Etwa mit Benito Juárez, jenem Reformer aus dem 19. Jahrhundert, der sich für einen laizistischen Staat einsetzte und den von Napoleon zum Kaiser Mexikos ernannten Habsburger Maximilian I hinrichten ließ. Kleine Brötchen woll...
Kommentar: Hoffnung auf ein anderes Mexiko
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(Mexiko-Stadt, 2. Juli 2018, taz/poonal).- Mehr als 100.000 Tote, 37.000 Verschwundene, steigende Benzin- und Strompreise, zunehmende Armut und ein Wirtschaftswachstum, das lächerlich ist für ein so reiches Land. Die Bilanz des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto macht deutlich: Es war vor allem der noch amtierende Staatschef, der seinem am Sonntag gewählten Nachfolger Andrés Manuel López Obrador, kurz Amlo, einen unglaublichen Erfolg verschaffte. Peña Nieto und w...
Neue restriktive Maßnahmen gegen Migrant*innen
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(Mexiko-Stadt, 20. Juni 2019, cimacnoticias).- Mexiko geht mit neuen restriktiven Maßnahmen gegen Migrant*innen aus Mittelamerika vor. Das Innenministerium hat die Busunternehmen des Landes in einem Brief darauf hingewiesen, dass diese vor der Reise die Papiere ihrer Passagiere prüfen müssten. Dazu seien sie durch das Migrationsgesetz verpflichtet. Der Brief wurde zwar schon im April verschickt, der Druck auf die Firmen aber seit Anfang Juni erhöht. Am 7. Juni hat Mexiko in d...
Schlepper sind Nutznießer der verschärften Migrationspolitik
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(Oaxaca-Stadt, 13. Juni 2019, educa oaxaca).- Eine Woche nach dem Migrationsabkommen mit den USA hat der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am 13. Juni erklärt, die Mehrheit der Migrant*innen würden aus Not und auf der Suche nach einem besseren Leben ins Exil gehen; deshalb müsse sich um sie gekümmert werden. Anlass seiner Rede waren die Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Ankunft spanischer Geflüchteter in Mexiko. Gleichzeitig wurde allerdings bekannt, dass...
Chiapas: Indigene und Behörden schließen Nichtangriffspakt
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(Lima, 6. Juni 2019, servindi/poonal).- Nach jahrelangen Auseinandersetzungen haben Vertreter*innen indigener Völker und der Regierung des südmexikanischen Bundesstaates Chiapas einen Nichtangriffspakt geschlossen. Damit soll ein Schlussstrich unter die Feindseligkeiten gezogen werden, die allein in diesem Jahr bereits 34 Todesopfer gefordert haben. Teil der Vereinbarung ist eine bessere Infrastruktur für die Indigenen und die Freilassung politischer Gefangener von indigenen ...