„Bukele geht es um Macht und Geld“

Andere Zeiten: Expräsident Sánchez Cerén (links) von der FMLN und Nayib Bukele 2015. Nun ist Bukele Präsident und will die FMLN „zerstören“. Foto: Flickr/Presidencia El Salvador (CC0 1.0)

Bei den Wahlen in El Salvador Ende Februar hat der junge Unternehmer Nayib Bukele die absolute Mehrheit geholt. Damit hat er sowohl die linke FMLN als auch die rechte ARENA-Partei weit hinter sich gelassen. Zuvor war Bukele aus der FMLN ausgeschlossen worden und sagt ihr nun den Kampf an. Kritiker*innen fürchten einen Rückfall in die Diktatur.

César Augusto Sención Villalona ist ein in El Salvador bekannter dominikanisch-salvadorianischer Wirtschaftswissenschaftler mit 35 Jahren Erfahrung in der Wirtschafts- und Sozialforschung sowie in der Hochschullehre. Sención Villalona hat mehrere Bücher veröffentlicht und ist Leiter des Berufstätigenverbandes PROES. Er steht der linken Partei FMLN nahe, kritisiert diese aber für ihre schlechte Informationspolitik. Den Wahlsieg Bukeles wertet er nicht als Rechtsruck, sondern als Resultat einer Spaltung der FMLN. Bukele selbst gehe es allerdings vor allem um Macht und Geld.

Eine etwas ausführlichere Textfassung des Interviews findet ihr auch bei poonal.

CC BY-SA 4.0 „Bukele geht es um Macht und Geld“ von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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