Abholzung im Amazonasgebiet steigt wieder an

brasilien abholzung regenwald. Grafik: Servindi(Lima, 20. Januar 2014, servindi).- Illegale „Holzplünderer“ behindern die Arbeit der Wächter*innen, die den Regenwald im brasilianischen Amazonasgebiet schützen sollen. Das belegt eine Reportage, die die Nachrichtenagentur Reuters am 19. Januar 2014 veröffentlicht hat. Darin wird beschrieben, wie nicht genehmigte Sägewerke dabei sind, den größten Wald der Erde zu vernichten. Außerdem wird gezeigt, wie Angestellte der staatlichen Umweltbehörde IBAMA versuchen, den illegalen Holzeinschlag einzudämmen.

Geldbußen werden verhängt, Maschinen und Holz beschlagnahmt und Sägewerke zerstört; dennoch steigt die Rodung im Amazonasgebiet wieder an, nachdem sie ein Jahrzehnt lang zurück gegangen war, so die Reportage. Demnach wird die verstärkte Abholzung durch gleich mehrere Faktoren begünstigt: durch die Abmilderung der Umweltgesetzgebung, durch Infrastrukturprojekte und durch die hohen Weltmarktpreise für Soja, Fleisch und andere Produkte, die auf entwaldeten Gebieten angebaut werden.

Die Reportage (auf Spanisch) gibt es hier.

CC BY-SA 4.0 Abholzung im Amazonasgebiet steigt wieder an von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Webseite möchte Cookies für ein optimales Surferlebnis und zur anonymisierten statistischen Auswertung benutzen. Eine eingeschränkte Nutzung der Webseite ist auch ohne Cookies möglich. Siehe auch unsere Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen