Ibama


Plan zur Errichtung des AKW in Santa Quitéria / Quelle: adital
Brasilien

Soziale Bewegungen verstärken Widerstand gegen AKW in Ceará

von Marcela Belchior (Fortaleza, 20. November 2015, adital).- Im nordöstlichen brasilianischen Bundesstaat Ceará nimmt der Widerstand gegen den Bau eines Atomkraftwerks zu. Die Ausbeutung von Uran bei Santa Quitéria würde die Bevölkerung noch zusätzlich dem Risiko radioaktiver Verstrahlung aussetzen. Das Anti-Atomkraft-Bündnis Aace (Articulação Antinuclear do Ceará) kämpft gemeinsam mit sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Forscher*innen. Auf einem Event unter dem Titel „Die Verteidigung des Lebens und der Anti-Atomkraft-Widerstand in Brasilien“ setzte man sich jetzt mit der Situation auseinander, die durch die Genehmigung des Baus des AKW´s durch Brasiliens Umweltbehörde IBAMA im Juni entstanden ist. Auf Beschwerden aus der Bevölkerung nahm der Staat keine Rücksicht. […]


brasilien abholzung regenwald. Grafik: Servindi
Brasilien

Abholzung im Amazonasgebiet steigt wieder an

(Lima, 20. Januar 2014, servindi).- Illegale „Holzplünderer“ behindern die Arbeit der Wächter*innen, die den Regenwald im brasilianischen Amazonasgebiet schützen sollen. Das belegt eine Reportage, die die Nachrichtenagentur Reuters am 19. Januar 2014 veröffentlicht hat. Darin wird beschrieben, wie nicht genehmigte Sägewerke dabei sind, den größten Wald der Erde zu vernichten. Außerdem wird gezeigt, wie Angestellte der staatlichen Umweltbehörde IBAMA versuchen, den illegalen Holzeinschlag einzudämmen. […]


José Cláudio Ribeiro da Silva und Maria do Espírito Santo
Brasilien

Amazonasgebiet: Morde an RegenwaldaktivistInnen

(Lima, 04. Juni 2011, noticias aliadas).- Während Brasiliens Regierung weiterhin mit Nachdruck den Kurs verfolgt, das Land zu einer der weltweit führenden Industrie- und Agrarmächte zu entwickeln, nimmt der Konflikt im Amazonasgebiet immer blutigere Züge an. Innerhalb weniger Tage wurden kürzlich drei Regenwaldaktivist*innen ermordet. […]


Proteste gegen Belo Monte gehen weiter / international rivers
Brasilien

Eilverfügung gegen Umweltlizenz für Mega-Staudamm in Brasilien

(Darmstadt, 28. Januar 2011, amerika21.de).- Die Bundesstaatsanwaltschaft im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará hat am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Eilverfügung gegen die Umweltlizenz für den umstrittenen Mega-Staudamm Belo Monte vor Gericht eingereicht. Das brasilianische Umweltbundesamt (Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recursos Naturais Renováveis) hatte mit dieser Lizenz am Mittwoch Rodungs- und Flurarbeiten genehmigt. Es gestattet unter anderem das Abholzen von 238 Hektar Wald für das geplante Wasserkraftwerk Belo Monte am Fluss Xingú, einem Zufluss des Amazonas in Pará. […]


Brasilien

onda-info 215 spezial Brasilien

Nein nein, keine Sorge. Dieses onda-info ist nicht auf portugiesisch. Aber es kommt aus Brasilien, aus den Räumen von Pulsar, unserer Partneragentur in Rio de Janeiro. Es ist das dritte sogenannte Auslandsinfo, nachdem wir im Juni schon aus Guatemala und im August aus Costa Rica berichtet haben. Was ihr soeben gehört habt, ist der Anfang eines anderen Radiomagazins. Es heißt „Radiorevista Comunidade em  […]


Brasilien

Brasilien: die schöne neue Welt der Monsanto-Gentechnik?

“Nachhaltigkeit”. Das ist das Konzept, das der Gentech-Konzern Monsanto, sich auf die Fahnen geschrieben hat. Monsanto ist einer der größten Produzenten von genetisch verändertem Saatgut und den dazugehörigen Pestiziden. Ein Besuch der brasilianischen Internetseite des Konzerns führt geradewegs ins Paradies: Vor romantischen Landschaften sind bescheidene aber glückliche Menschen zu sehen. Monsanto preist Investitionen zum Schutz der Biodiversität an, wirbt für Umwelterziehung und scheint alles daran  […]


Brasilien

Umweltbehörde verweigert Baugenehmigung für Straße im Amazonas

(Buenos Aires, 15. Juli 2009, púlsar).- Der Gouverneur des Bundesstaates Amazonas, Eduardo Braga, kritisierte die Haltung der brasilianischen Umweltbehörde Ibama, die eine Baugenehmigung für die Fernstraße BR 319 verweigert hatte. Die Straße verbindet die Stadt Manaus im Herzen des Amazonas-Urwaldes mit Porto Velho im Bundesstaat Rondonha und ist derzeit kaum passierbar. Umweltschützer*innen begrüßten die Entscheidung und sagten, sie sei ein Beispiel dafür, das auch starkem politischen Druck standgehalten werden könne. […]


Brasilien

Umweltbehörde und Arbeitsministerium erstellen „schwarze Liste“ für Regionalwahlen

(Rio de Janeiro, 18. August 2008, púlsar).- Nachdem bereits der Wahlgerichtshof vor wenigen Wochen eine Liste der Kandidat*innen für die Regionalwahlen veröffentlicht hatte, die momentan ein Gerichtsverfahren anhängig haben, kommen jetzt diejenigen Politiker*innen an die Reihe, die sich Vergehen in Umweltfragen oder Arbeitsrechten schuldig gemacht haben. Die Umweltbehörde Ibama und das Arbeitsministerium benannten insgesamt 40 Kandidat*innen, die sich auf Bürgermeisterämter oder Sitze in Regionalparlamenten bewerben, denen Verstöße gegen Umweltrichtlinien oder Arbeitsgesetze nachgewiesen wurden. […]