Journalist*innen gegen das Schweigen

Mexikos Journalistinnen und Journalisten leben gefährlich: Mindestens 126 Medienschaffende wurden seit dem Jahr 2000 ermordet, etwa 30 gelten als verschwunden. Viele mussten sterben, weil sie im Dunstkreis von Banden der organisierten Kriminalität, korrupten lokalen Politikern und Sicherheitskräften recherchierten. Doch auch auf höchster staatlicher Ebene will man die Reporter im Blick behalten: Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Mitarbeiter von Behörden Pressevertreter, Menschenrechtsverteidiger sowie Oppositionelle ausgespäht haben. Für die Journalisten ist deshalb klar, dass sie sich selbst schützen müssen. Nach einer immensen Zunahme der Angriffe in den letzten Monaten haben sie nun eigene Initiativen ins Leben gerufen, um unter sicheren und würdigen Bedingungen arbeiten zu können.

 Den Poonal-Artikel zu diesem Beitrag findet ihr hier.

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