Infoblatt Recht auf Kommunikation

Eine Spurensuche in Lateinamerika

Wer Zugang zu Medien hat und womit kommuniziert wird, ist das Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungen. Klingt gut, heißt in der Praxis aber oft, dass längst nicht alle mitreden können. Zu selten gelingt es der Zivilgesellschaft, ihre Ansprüche gegen Regierungen und Telekommunikationsriesen durchzusetzen. Lateinamerika bildet da keine Ausnahme. Anders als in Deutschland findet dort jedoch eine lebhafte Auseinandersetzung über das „Recht auf Kommunikation“ statt. Diese in den 1970er Jahren formulierte Forderung geht weit über die etablierten Garantien von Meinungs- und Informationsfreiheit hinaus. Ein Blick auf die partizipativen Medienentwürfe im südlichen Amerika zeigt: die Idee hat nicht an Aktualität verloren. Denn ob digital oder analog, im Äther oder per Glasfaserkabel – Kommunikation zu gestalten bleibt eine der wichtigsten Baustellen demokratischen Zusammenlebens. PDF

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