Manaus


Brasilien Knast
Brasilien

Tragödie mit Ankündigung: Massaker in Gefängnissen 1

Zwischen dem 1. und 2. Januar 2017 sind 56 Gefangene in Brasilien ums Leben gekommen, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Gefängniskomplex von Anisio Jobim am Rande von Manaus, der Hauptstadt des nordwestlichen Bundesstaates Amazonas, gekommen war. Vier Tage später wurden 33 Gefängnisinsassen in der Haftanstalt Agricola Monte Cristo in Boa Vista, der Hauptstadt des Bundesstaates Roraima im Norden des Landes, ermordet. […]


Indigene Kinder in Iquitos / Szymon Kochanski, Flickr
Peru

Die Consulta Previa und die indigenen Völker

von Jorge Zavaleta Alegre (Lima, 19. Februar 2012, servindi).- Belén ist ein Touristenziel im peruanischen Regenwald, das auf beeindruckende Art und Weise hilft, das Amazonasgebiet besser zu verstehen. Auf dem Markt in der Straße Venecia werden neben Getränken und Trödel auch Nahrungsmittel, Obst und Süßwasserfisch angeboten.   […]


Die Brücke Ponte Joel Silveira nach Mosqueiro /Foto: Marco Vieira, E-Sergipe, Flickr
Brasilien

Amazonisches „Stuttgart 21“

von Lúcio Flávio Pinto (Fortaleza, 22. November 2011, adital).- Als General Ernesto Geisel, Präsident der brasilianischen Militärdiktatur, 1976 die Brücke einweihte, die Belém, die Hauptstadt des Bundesstaates Pará, mit dem Badeort Mosqueiro verband, drängte sich ihm eine Frage auf. Was, so fragte er den Gouverneur Aloysio Chaves, gebe es eigentlich auf der Insel, das den Bau dieser Brücke rechtfertige? […]


Protest gegen ein Wasserkraftwerk am Río Madeira. Foto: Flickr/Friends of the Earth International
Brasilien

Treffen der indigenen Völker Amazoniens

von Camila Queiroz (Fortaleza, 18. August 2011, adital).- Die Stadt Manaus, Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas, war Austragungsort des Großen Treffens der Völker unter dem Motto „Wissen, Völker und Leben in Fülle und im Einklang mit den Wäldern“. Das Treffen hat am 15. August begonnen und dauerte 3 Tage. Fast 300 Anführer*innen indigener Gemeinden der neun Länder des Amazonasgebietes – Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Guayana, Französisch Guayana, Peru, Venezuela und Surinam – versammelten sich, um Erfahrungen auszutauschen und Kampfstrategien im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Garantie des Rechts auf ihre Territorien zu erörtern. […]


Fluss im Amazonasgebiet / marc-isler, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Brasilien

„Amazonien ist in den Händen des Drogenhandels“

von Paolo Moiola (Lima, 26. Juni 2011, noticias aliadas).- Interview mit dem Anthropologen Roberto Jaramillo – Der kolumbianische Jesuitenpriester Roberto Jaramillo lebt seit 15 Jahren im brasilianischen Amazonasgebiet. Seit 2005 ist er regionales Oberhaupt der Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu im Bundesstaat Amazonas. Als Anthropologe forscht er an Problemen im Zusammenhang mit den „städtischen Indígenas“. […]


Brasilien

Indigene im Bundesstaat Amazonas werden diskriminiert

von J. Rosha(Fortaleza, 20. September 2010, adital).- Indigene vom Volk der Madija Kulina stoßen in Ipuxuma im Süden des nordwestlichen brasilianischen Bundesstaates Amazonas auf offene Feindseligkeiten der Bevölkerung. Das zumindest beklagt Ercilia Tikuna von der indigenen Frauenorganisation Associação das Mulheres Indígenas do Médio Solimões e Afluentes (AMIMSA) mit Sitz in der Stadt Tefé. Die Gemeinde Ipuxuma befindet sich 1.380 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Manaus. Die Madija Kulina würden systematisch nicht beachtet. Die Indigenen leben in einem abgelegenen Gebiet in der Region des Rio Juruá und haben normalerweise wenig Kontakte zu den Nachbargemeinden. […]


Brasilien

Umweltbehörde verweigert Baugenehmigung für Straße im Amazonas

(Buenos Aires, 15. Juli 2009, púlsar).- Der Gouverneur des Bundesstaates Amazonas, Eduardo Braga, kritisierte die Haltung der brasilianischen Umweltbehörde Ibama, die eine Baugenehmigung für die Fernstraße BR 319 verweigert hatte. Die Straße verbindet die Stadt Manaus im Herzen des Amazonas-Urwaldes mit Porto Velho im Bundesstaat Rondonha und ist derzeit kaum passierbar. Umweltschützer*innen begrüßten die Entscheidung und sagten, sie sei ein Beispiel dafür, das auch starkem politischen Druck standgehalten werden könne. […]