Brasilien „Was Bolsonaro sagt, ist in der Favela egal.”
Interview mit der sozialen Aktivistin Magda Gomes aus Rocinha, der größten Favela Brasiliens, deren Bewohner*innen dieser Tage besonders gefährdet sind.
Interview mit der sozialen Aktivistin Magda Gomes aus Rocinha, der größten Favela Brasiliens, deren Bewohner*innen dieser Tage besonders gefährdet sind.
Von der Corona-Weltöffentlichkeit unbeachtet, schreitet die Umweltzerstörung in Brasilien voran. Die Regierung tue nichts, so Kritiker*innen.
Die Maßnahmen des Staatschefs hinsichtlich der Pandemie bedeuteten ein Risiko für das Leben der Brasilianer*innen, so die Anklage.
Für Bolsonaro ist Corona nur eine „kleine Grippe“, das Land müsse zurück zur Normalität. Gegen Brasiliens Präsidenten formiert sich nun eine Bewegung.
Der rechtsradikale Präsident verkennt die Gefahr des Coronavirus für die Bevölkerung. Er selbst wurde zweimal negativ auf das Coronavirus getestet.
Am Sonntag, 15. März haben in São Paulo ultrarechte und faschistische Gruppen für die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro demonstriert.
Die Vegetation im brasilianischen Amazonasgebiet ist im Januar 2020 um insgesamt 284,3 Quadratkilometer zurückgegangen, die größte Abholzung in einem Monat Januar seit 2016.
Adriano Magalhães da Nobrega, mutmaßlicher Anführer einer paramilitärischen Miliz in Rio de Janeiro wurde am 9. Februar von der Polizei erschossen. Magalhães wird verdächtigt, den Mord an Marielle Franco …
1230 brasilianische Wissenschaftler*innen haben einen Aufruf an die internationale Gemeinschaft unterzeichnet, um die „destruktive Agenda“ der Regierung Bolsonaro zu stoppen.
Der evangelikale Pastor und Missionar Ricardo Lopes Dias wird sich in Zukunft für die staatliche Indigenenbehörde Funai um den Schutz der isoliert lebenden indigenen Gemeinden kümmern.
Bolsonaros Kultusminister Roberto Alvim hat ein Video veröffentlicht, in dem er Goebbels-Zitate verwendet. Seine Entlassung folgte kurz darauf.
Mittlerweile hat die Regenzeit im größten Urwald der Welt begonnen, die meisten Brände sind unter Kontrolle – doch die Abholzung und das Sterben gehen unverändert weiter.
Die Bewohner*innen des Amazonas haben eigene Strategien entwickelt, um ihr Territorium vor der Zerstörung zu bewahren. Nicht selten bringen sie mit diesem Kampf ihr Leben in Gefahr.
In Brasilien brannte der Regenwald in diesem Jahr erheblich stärker als sonst. Feuer ist nur das sichtbarste Zeichen eines komplexen Zerstörungsprozesses.
Innerhalb eines Jahres ging im brasilianischen Amazonasgebiet eine Oberfläche von 9.762 Quadratkilometern Wald verloren.
Kann ein Anhänger von Diktatoren und Folter, der Verachtung gegenüber Homosexuellen, Frauen und Minderheiten schürt, zum Präsidenten gewählt werden? Ja.
Amazonien, die grüne Lunge der Erde, ist krank. Die jährlich stattfindenden Brände waren in diesem Sommer nicht nur in Brasilien besonders verheerend.
Nach 580 Tagen Haft hat der brasilianische Ex-Präsident Lula da Silva am 8. November das Gefängnis verlassen. Erleichterung mischt sich mit harscher Regierungskritik.
Die Ermordung von Paulo Paulino, einem „Wächter des Waldes“, bestürzt Brasilien. Schon 2018 wurden 20 indigene Autoritäten von Holzfäller*innen getötet.
Am 7. November wird Brasiliens Oberster Gerichtshof die Debatte über die Freilassung Tausender Gefangener fortsetzen. Von der Entscheidung betroffen ist auch der Ex-Präsident Brasiliens.
Den Präsidenten Jair Bolsonaro scheint es nicht zu stören, dass seit 600 Tagen die Morde an der Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, und ihrem Fahrer Anderson Gomes ungelöst sind. Stattdessen …
Der ehemalige Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, inhaftiert in Curitiba, im Süden des Landes, darf nur zwei Besucher*innen pro Woche empfangen. Für eine Stunde. Donnerstags nachmittags, …