Ernesto Zedillo


Bildquelle: http://www.autistici.org

San Andrés: 20 Jahre später

von Luis Hernández Navarro (Mexiko-Stadt, 26. Januar 2016, La Jornada).- Vor 20 Jahren, am 16. Februar 1996, wurden in San Andrés Sakam’chén de los pobres die Abkommen von San Andrés über Indigene Rechte und Kultur unterschrieben. Ohne Fototermin setzten Zapatist*innen und Bundesregierung ihre Unterschrift unter die ersten substantiellen Vereinbarungen, die sich auf die Ursachen bezogen, die zum  […]


Beerdigung der Opfer des Massakers von acteal / Foto: acteal.blogspot.de
Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2015

Acteal: Opfer des Massakers fordern vor CIDH Prozess gegen Ex-Präsident Zedillo

von Ángeles Mariscal (Mexiko-Stadt, 28. Oktober 2015, cimac).- Überlebende des Massakers von Acteal, einer Ortschaft in der Gemeinde Chenalhó im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, lehnten während einer Anhörung in Washington eine gütliche Einigung mit der mexikanischen Regierung ab. Sie wiederholten vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) ihre Forderung nach einer strafrechtlichen Verfolgung verschiedener Personen wegen des am 22. Dezember 1997 verübten Massaker an 45 Indigenen. Strafrechtlich belangt werden sollen ihrer Meinung nach unter anderem Ex-Präsident Ernesto Zedillo, der Ex-General der 7. Militärregion, Mario Renán Castillo, und der Ex-Gouverneur des Bundesstaates Chiapas, Julio César Ruiz Ferro. […]


Mexiko

Die entwürdigende Seite mexikanischer Migrationspolitik

von Salvador del Río(Quito, 30. August 2010, alai).- Er kann sich seiner Verantwortung nicht entziehen: der mexikanische Präsident. In der Tat trägt er Verantwortung, wenn es um die geringe Wertschätzung des Lebens in Mexiko geht. Das Massaker von San Fernando liefert ein erschreckendes Beispiel für die Unzulänglichkeit der mexikanischen Migrationspolitik. […]


Lateinamerika

Krieg gegen die Drogen ist gescheitert

(Berlin, 08. März 2009, poonal).- Die aktuelle Antidrogenpolitik, die in Lateinamerika auf Prohibition basiert, ist gescheitert. Zu diesem Schluss kommt ein Mitte Februar veröffentlichter Bericht der Lateinamerikanischen Kommission über Drogen und Demokratie mit dem Titel „Drogen und Demokratie: auf der Suche nach einem neuen Paradigma“. Als „verlorenen Krieg“ bezeichnet die Kommission, der 17 Mitglieder angehören und die von den Ex-Präsidenten Mexikos, Kolumbiens und Brasiliens (Ernesto Zedillo, César Gaviria und Fernando Henrique Cardoso) geleitet wird, den Kampf gegen den Drogenhandel. „Angesichts einer Situation, die sich jeden Tag verschlechtert, angesichts höchster humanitärer und sozialer Kosten, ist es das Gebot der Stunde, die Strategie des ‚Kriegs gegen die Drogen’, die in den letzten 30 Jahren in der Region angewendet wurde, zu verändern“, so das Urteil der Kommission. […]


Lateinamerika

Drogenbekämpfungsstrategie hat versagt

(Fortaleza, 16. Februar 2009, adital).- Die aktuelle Politik der Drogenbekämpfung, die u.a. anderem gekennzeichnet ist durch Prohibition, hat in Lateinamerika versagt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht mit dem Titel „Drogen und Demokratie: auf der Suche nach neuen Paradigmen“ der Lateinamerikanischen Kommission für Drogen und Demokratie, der Anfang Februar veröffentlicht wurde. Die Kommission gibt damit einer Debatte über den Sinn prohibitionistischer Drogenbekämpfungsstrategien neuen Auftrieb. […]


Mexiko

Hohe Militärs eng verstrickt mit paramilitärischen Gruppen in Chiapas

Sie nennen sich „Paz y Justicia“ – Frieden und Gerechtigkeit, „Máscara Roja“ – Rote Maske – oder „Guardias Blancas“ – Weiße Wächter. Vor allem in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre waren paramilitärische Gruppen unter diesen Namen im südmexikanischen Chiapas aktiv. Mit Gewalt gingen sie gegen Menschen vor, die mit dem Zapatistischen Befreiungsheer EZLN sympathisierten. Immer wieder wurde der Verdacht laut, dass die Banden in enger  […]