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Behörden im Bundesstaat Sinaloa: „Abwesenheiten“ statt erzwungenes Verschwindenlassen
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(Mexiko-Stadt, 16. November 2016, la jornada/poonal).- Wie inzwischen in vielen mexikanischen Bundesstaaten haben sich auch im Bundesstaat Sinaloa - vor allem weibliche - Familienangehörige organisiert, um ihre unter gewaltsamen Umständen verschwundenen Verwandten zu suchen. „Las Rastreadoras“ (Die Fährtensucherinnen) sind bei ihren Nachforschungen bisher auf zahlreiche geheime Gräber gestoßen. Die gefundenen Knochenreste werden 75 Skeletten zugeordnet. Die Aktivistinnen bekl...
Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter
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Von Gerold Schmidt (Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familiena...
„Iguala ist ein Friedhof“
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Von Fabrizio Lorusso (Lima, 27. Mai 2016, noticias aliadas).- Interview mit Xitlali Miranda Mayo, Leiterin der Organisation “Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala” (Comité de Búsqueda Los Otros Desaparecidos de Iguala). Xitlali Miranda Mayo ist Psychologin in Iguala, im Bundesstaat Guerrero im Südwesten Mexikos. Sie koordiniert das „Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala", das nach dem gewaltsamen Verschwindenlassen...
Mexiko: Historische Lügen im Fall Ayotzinapa
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(Mexiko-Stadt, 20. März, npl).- Mexikos Regierung steht wegen des Falls der verschwundenen 43 Studenten erneut unter internationalem Druck. Ein jüngst veröffentlichter Bericht der UN-Menschenrechtskommission kommt zu dem Schluss, dass mindestens 34 der in der Tatnacht festgenommenen Verdächtigen gefoltert wurden. Die UNO stellt damit die von den mexikanischen Strafverfolgern vertretene Version vom Verlauf der Tatnacht grundsätzlich in Frage. Die Regierung zeigte sich „befremd...
2017: Mehr als 42.000 getötete Personen in Mexiko
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(Mexiko-Stadt, 23. Februar 2018, Desinformémonos).- Von Januar bis November 2017 sind in Mexiko 42.583 vorsätzliche und fahrlässige Tötungen registriert worden. Außerdem setzten sich die Verschleppungen, Bedrohungen, Schikanen, Übergriffe und Folterpraktiken durch mexikanische Behörden fort, versicherte die Organisation Amnesty International (AI), während einer Präsentation in der US-amerikanischen Stadt Washington. Mit diesen Zahlen -die Dunkelziffer der nicht angezeigten...