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Erneut Journalist ermordet (Mexiko-Stadt, 16. September, prensa latina/poonal).- Wieder ist ein Journalist in Mexiko ermordet worden. Aurelio Campos, Direktor der Zeitung El Gráfico, die aus der Sierra Norte im Bundesstaat Puebla berichtet, starb am 14. September nach einem Attentat auf der Straße zwischen Mexiko-Stadt und Tuxpan.Claudia Martínez Sánchez, Sprecherin des ‘Hauses des Journalisten’ in Puebla, erklärte gegenüber der Presse, Campos habe Todesdrohungen erhalten. Trotzdem habe er eine Unt...
2016: Zwischen Januar und Juli bereits 25 Journalist*innen ermordet Von Ernesto Carmona, Ciap-Felap*(Santiago, 2. August 2016, agenciadenoticias).- Nach den Statistiken der lateinamerikanischen Journalist*innenvereinigung CIAP-FELAP wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 25 Journalist*innen und Pressemitarbeiter*innen getötet: zehn in Mexiko sowie ein weiterer mexikanischer Journalist, der auf US-amerikanischem Boden ermordet wurde. Dazu kamen fünf in Guatemala, vier in Honduras, drei in Brasilien, einer in El Salvador sow...
Schutz für bedrohte Journalist*innen Von Soledad Jarquín Edgar(Mexiko-Stadt, 14. Juni 2016, Semlac).- Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Ángel Mancera Espinosa, überreichte in einem symbolischen Akt die Schlüssel an die Initiative Casa de los Derechos de Periodistas (Haus der Rechte von Journalist*innen). Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Obdach für Journalist*innen zu bieten, die verfolgt oder bedroht werden und auf der Suche nach Schutz aus anderen Landesteilen Mexikos in die Hauptstad...
Unüberbrückbarer Graben zwischen Agrarexport und kleinbäuerlicher Landwirtschaft Von Gerold Schmidt(Mexiko-Stadt, 15. Mai 2016, npl).- Es war eine Meldung, die aufhorchen ließ. Ende März verkündete Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto, die Nahrungsmittelexporte des Landes hätten sich zur zweitwichtigsten Devisenquelle hinter dem Industrieexport entwickelt. Damit bringen die Agrarausfuhren Mexiko mehr US-Dollar ein als Erdölexporte, der Tourismus und die Zahlungen der Mexikaner*innen in den USA an ihre zurückgebliebenen Familien. Im Januar 2016 üb...
Mexiko und die Drogenpolitik Von Gerd Goertz(Mexiko-Stadt, 18. März 2016, npl).- Zeitweise sah es so aus, als ob Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto dem am 18. und 19. April stattfindenden UNO-Drogengipfel in New York die kalte Schulter zeigen wolle. Als ob das Thema in Mexiko nicht besonders wichtig wäre. Nach seiner Teilnahmezusage vor wenigen Tagen will er nun für eine „integrale Vision“ des Drogenproblems im Abschlussdokument eintreten. Das beinhaltet auch einen Aufruf Mexikos, ein „Gleichg...

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